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Produktion So stellt sich Tesla seine Fabrik in Grünheide vor

| Autor / Redakteur: dpa / Jens Scheiner

Tesla kann mittlerweile mit dem Fundament und Rohbau für seine Fabrik in Grünheide bei Berlin loslegen. Nun zeigte Firmenchef Elon Musk auch ein erstes Bild, wie sich die Kalifornier ihre erste Gigafactory in Europa vorstellen.

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Elon Musk hat bei Twitter einen ersten Ausblick auf die Fabrik in Grünheide gegeben.
Elon Musk hat bei Twitter einen ersten Ausblick auf die Fabrik in Grünheide gegeben.
(Bild: Tesla)

Ab Juli 2021 will Tesla in Grünheide bei Berlin Elektro-Autos bauen. Das Werk soll für bis zu 500.000 Einheiten pro Jahr gut sein. Bis zu 12.000 Menschen sollen dort perspektivisch arbeiten. Nun hat Firmenchef Elon Musk bei Twitter erstmals einen Ausblick darauf gegeben, wie sich die Kalifornier ihre erste Gigafactory in Europa vorstellen.

Inzwischen kann der Elektroautohersteller mit dem Fundament und dem Rohbau für seine Fabrik bei Berlin loslegen – auch wenn die komplette umweltrechtliche Genehmigung noch aussteht. Das Brandenburger Landesumweltamt habe grünes Licht für weitere Arbeiten mit einem vorzeitigen Beginn gegeben, teilte das Umweltministerium am Dienstag (14. Juli) in Potsdam mit. Damit könne das Unternehmen Gründungs- und Fundamentarbeiten sowie Erd- und Rohbauarbeiten vornehmen und Verkehrsflächen errichten.

Die abschließende umweltrechtliche Genehmigung für die Fabrik durch das Land Brandenburg steht noch aus, deshalb unternimmt Tesla jetzige Arbeiten auf eigenes Risiko und beantragt vorzeitige Genehmigungen. Tesla hat bereits 90 Hektar Kiefernwald auf dem 300-Hektar-Areal gerodet und den Boden für das Baufeld planiert. Weitere Rodungen sind geplant, aber nicht für die aktuellen Arbeiten.

Bisher 370 Einwände gegen Teslas Pläne

Die Genehmigung umfasst nach Angaben des Umweltministeriums keine Arbeiten oberhalb geplanter Pfahlgründungen sowie Bauteile und Leitungen unterhalb des Grundwasserleiters. Ein Grundwasserleiter ist ein Gesteinskörper mit Hohlräumen, der Grundwasser leiten kann. Tesla muss für die Zulassung der Fundament- und Rohbauarbeiten Auflagen zum Gewässerschutz und zur Vermeidung von Staub und Lärm einhalten. Umweltschützer befürchten mit dem Bau der Fabrik negative Auswirkungen auf die Natur, zum Beispiel auf das Grundwasser.

Bisher gingen mehr als 370 Einwände gegen das Projekt beim Land ein. Tesla reichte vor einigen Tagen einen aktualisierten Antrag auf Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz beim Land Brandenburg ein. Deshalb können Bürger noch bis zum 3. September neue Einwände erheben. Für den 23. September ist in Erkner eine öffentliche Anhörung geplant.

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