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Softbank will Uber-Aktien mit kräftigem Abschlag kaufen

| Autor / Redakteur: dpa-afxp / Svenja Gelowicz

Softbank habe beim Angebot an bisherige Aktionäre den Firmenwert von Uber bei lediglich 48 Milliarden Dollar (40 Milliarden Euro) angesetzt.
Softbank habe beim Angebot an bisherige Aktionäre den Firmenwert von Uber bei lediglich 48 Milliarden Dollar (40 Milliarden Euro) angesetzt. (Bild: Uber)

Der japanische Tech-Konzern Softbank will offenbar die aktuelle Krise von Uber nutzen, um sich mit einem deutlichen Rabatt bei dem Fahrdienstvermittler einzukaufen. Softbank habe beim Angebot an bisherige Aktionäre den Firmenwert von Uber bei nur 48 Milliarden Dollar angesetzt.

Softbank will Aktien von Uber laut Medienberichten mit einem kräftigen Abschlag kaufen: Das Angebot des japanischen Technologiekonzerns sei bei lediglich 48 Milliarden Dollar (40 Milliarden Euro) angesetzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg in der Nacht zum Dienstag (28. November). Das wäre ein Abschlag von rund 30 Prozent auf die bisherige Bewertung des teuersten Start-ups der Welt.

Softbank will 14 Prozent Uber-Anteile

Softbank will sich demnach eine Beteiligung von mindestens 14 Prozent an Uber sichern. Der geplante Deal bestehe aus zwei Teilen. Für rund eine Milliarde Dollar sollen Anteile direkt bei dem Fahrdienstvermittler zur bisherigen Spitzenbewertung zwischen 68 und 69 Milliarden Dollar gekauft werden. Den Rest will sich Softbank bei bisherigen Aktionären holen – und einige von ihnen seien auch bereit, zu dem niedrigeren Preis zu verkaufen, hieß es.

Uber ist in diesem Jahr durch eine Serie von Skandalen erschüttert worden. Der Mitgründer und langjährige Chef Travis Kalanick musste gehen, nachdem eine Untersuchung zu Vorwürfen von Sexismus und Diskriminierung in dem Unternehmen Missstände beim Management aufdeckte. Das Unternehmen steht im Visier einer Klage der Google-Schwesterfirma Waymo, die Uber den Einsatz bei ihr gestohlener Roboterwagen-Technologie vorwirft.

Uber verschwieg Hacker-Angriff

Jüngst musste der neue Chef Dara Khosrowshahi zudem einräumen, dass Uber ein Jahr lang einen Hacker-Angriff verschwieg, bei dem Daten zu 57 Millionen Nutzern und Fahrern erbeutet wurden. Statt sie zu informierten zahlte Uber den Angreifern 100.000 Dollar für die Vernichtung der gestohlenen Informationen.

Die Investition von Softbank ist wichtig für Uber: Der Fahrdienstvermittler arbeitet nach einer rasanten globalen Expansion weiterhin mit hohen Verlusten und kann eine weitere Geldspritze bis zu dem für 2019 anvisierten Börsengang gut gebrauchen. Außerdem könnte Softbank seine Milliarden sonst in den Rivalen Lyft stecken.

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14.11.17 - Die Töne von Uber und über Uber sind deutlich ruhiger, seit der aggressiv auftretende Mitgründer Travis Kalanick nicht mehr an der Spitze des Fahrdienstvermittlers steht. In Deutschland ist dessen Kurs schon länger gemäßigter. Uber Deutschland-Chef Christoph Weigler im Interview über den hiesigen Markt, Kooperationen mit OEMs und Ubers Zukunftspläne. lesen

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