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Beru Sondereffekte

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Beim Automobilzulieferer Beru haben die Kosten für die Neuausrichtung der Standorte in Frankreich und Mexiko das Ergebnis belastet.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der Ludwigsburger Automobilzulieferer Beru hat seinen Umsatz im abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahr gesteigert und damit seine eigenen Prognosen übertroffen. Beim operativen Ergebnis musste der Konzern allerdings einen Rückgang hinnehmen. In den Monaten April bis Ende Dezember verbesserte sich der Konzernumsatz auf Basis vorläufiger Zahlen wegen guter Ergebnisse in den Bereichen Dieselkaltstart Technologie sowie Elektronik und Sensorik um 8,5 Prozent auf 305,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Im Vergleichszeitraum des Geschäftsjahres 2004/05 hatte der Umsatz bei 281,7 Millionen Euro gelegen. Damit übertraf der Zulieferer sein angepeiltes Umsatzwachstum für den Neunmonatszeitraum von 5 Prozent nach eigenen Angaben deutlich. Beim operativen Ergebnis musste der Zulieferer allerdings einen Rückgang hinnehmen. Im Rumpfgeschäftsjahr erwirtschaftete Beru ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 31,9 Mio Euro nach 36,5 Millionen Euro im Vergleichszeitraum 2004/05.

Einmalige Sondereffekte in Höhe von insgesamt 9,3 Millionen Euro aus der Neuausrichtung des internationalen Produktionsverbundes der Beru-Gruppe und außerordentlichen Abschreibungen auf materielle und immaterielle Vermögenswerte hätten das operative Ergebnis belastet, hieß es. Das um die Sondereffekte bereinigte EBIT belaufe sich auf 41,2 Millionen Euro.

Der Automobilzulieferer hatte auf der Hauptversammlung im vergangenen Herbst die Umstellung seines Geschäftsjahres auf das Kalenderjahr beschlossen und damit ein Rumpfgeschäftsjahr angekündigt. Als Grund wurde die bessere Vergleichbarkeit mit den Wettbewerbern genannt.