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Infiniti M35h Souveräner Hybrid-Sprinter

| Autor / Redakteur: sp-x / Jens Rehberg

Mit einer Beschleunigung von 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h ist die Hybrid-Limousine von Infiniti das aktuell schnellste Modell seiner Art.

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Vollgasexperte Sebastian Vettel war beeindruckt. „Ich hatte nicht erwartet, dass der so schnell ist“, wunderte sich der Formel-1-Weltmeister nach seiner ersten Ausfahrt im Infiniti M35h. Nun könnte man dem Heppenheimer durchaus Befangenheit vorwerfen, schließlich ist er Botschafter der Marke, aber immerhin gibt es auch ein paar harte Fakten. Mit einer Beschleunigung von 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h ist die Hybrid-Limousine das aktuell schnellste Modell seiner Art. Selbst den Porsche Panamera S Hybrid lässt der Edel-Japaner um mehr als eine Sekunde hinter sich.

Harmonisch-runde Formen

In einem Zeitalter, da sich Design vor allem über markante Linien definiert, rollt der Infiniti mit fast schon barocken, allerdings harmonisch-runden Formen auf den Markt. Im Innenraum herrscht eine sachliche, aber dank der hochwertigen Materialien sowie der hohen Verarbeitungsqualität auch wohltuende Atmosphäre.

Nach dem Druck auf den Startknopf geschieht erst mal, wie bei Hybridmodellen üblich, nichts, zumindest nichts hörbares. Geräuschlos zieht der Wagen an, macht sich aber für Fußgänger, Radfahrer und sehbehinderte Passanten bemerkbar. Als weltweit erstem Hybridmodell spendierten die Ingenieure der Limousine ein akustisches Fußgängerwarnsystem. Einmal in Fahrt absolviert der M35h den Wechsel der zwei Antriebsarten vollkommen unbemerkt und stellt seinen Fahrer dank der souveränen Fahrleistungen vor keinerlei Probleme.

Auf kurze Distanz rein elektrisch

Der Vollhybrid kombiniert einen 3,5-Liter-V6-Benzin- mit einem Elektromotor und erreicht eine Systemleistung von 268 kW/364 PS. So lässt sich die Limousine wahlweise (über eine kurze Distanz) rein elektrisch, allein mit dem Ottomotor oder mit einer Kombination aus beiden Antrieben fahren. Als Kraftübertragung kommt eine Siebengang-Automatik zum Einsatz, bei der die Techniker auf einen Drehmomentwandler verzichteten. Das spart Gewicht und reduziert gleichzeitig mechanische Verluste.

So schafft die immerhin 1,8 Tonnen wiegende Limousine einen kombinierten Norm-Verbrauch von sieben Litern. Bei einer ersten Testfahrt in den englischen Midlands genehmigte sich der Antrieb rund acht Liter. Kein schlechter Wert für eine leistungsstarke Limousine, deren Vortrieb erst bei 250 km/h elektronisch ausgebremst wird. Geliefert wird der Infiniti in zwei sehr gut ausgestatteten Versionen. Er kostet als GT 56.600 und als GT Premium 62.700 Euro.

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