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Toyota-Studie Sparantrieb im Sportdress

| Autor / Redakteur: SP-X/AI / Bernd Otterbach

Toyota hat den Hybridantrieb des SUV-Modells Lexus RX450h in einen kleinen Mittelmotor-Roadster transplantiert.

Damit wollen die Japaner das sportliche Potenzial des Antriebs am Rande des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring ausloten. Beim GRMN Hybrid Concept treibt ein V6-Ottomotor mit 183 kW/249 PS die Hinterachse an, während ein E-Motor die Vorderräder in Bewegung setzt. Der leistungsverzweigte Hybridantrieb kommt so insgesamt auf 220 kW/299 PS. Als Energiespeicher dienen die Nickel-Metallhydrid-Akkus aus dem Lexus GS Hybrid. Zu Fahrleistungen und Verbrauch gibt es keine Daten, doch dürfte sich der Zweisitzer zumindest jenseits der Rennstrecke rund 5,0 Liter auf 100 Kilometern genehmigen.

Hinter dem kryptischen Kürzel GRMN steckt Toyotas Motorsportpartner Gazoo Racing. Das Konzept-Auto basiert auf Toyotas letztem richtigen Sportwagen, dem Mittelmotor-Modell MR2. Das Design ist jedoch lediglich eine Fingerübung und deutet nicht auf kommende Modelle hin. Der Zweisitzer soll vor allem die Reaktionen potentieller Kunden auf ein sportliches Hybridmodell testen.

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