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Panasonic Sparsamer Diesel-Katalysator

| Redakteur: Bernd Otterbach

Mit einem neuen Katalysator will Panasonic sowohl Kosten als auch Energie sparen. Statt der bislang üblichen Platinbeschichtung setzt das Unternehmen auf eine Alkalimetall-Verbindung.

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Damit kann die gleiche Verbrennungsleistung wie bei Platinkatalysatoren erreicht werden. Der chemischen Reaktion genügen aber schon bis zu 20 Prozent geringere Temperaturen. Weil so weniger Energie benötigt wird, um den Katalysator zu heizen, sinkt der CO2-Ausstoß. Herkömmliche Katalysatoren benötigen zusätzliche Kraftstoffeinspritzungen um die nötige Temperatur zur Abgasbehandlung zu erreichen.

Geringere Kosten

Zudem wird Feinstaub ohne Stickstoff (NO2) zersetzt. Dadurch kann auch die benötigte Platinmenge im Partikelfilter und im Dieseloxidations-Konverter deutlich geringer ausfallen, was die Kosten für das Abgassystem reduziert. Um die neue Alkaliverbindung dauerhaltbar zu machen, haben die Japaner ein eigenes Additiv entwickelt. Die Reinigungsleistung des neuen Kats ist auf die schärfer werdenden Emissionsgesetzte für Dieselmotoren in den USA, Japan und Europa ausgelegt.

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