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Elektromobilität SPD offen für Verlängerung der E-Auto-Prämie

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

SPD-Fraktionsvize Sören Bartol hält es angesichts der schleppenden Nachfrage für sinnvoll, die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride auch nach Juni 2019 weiter zu gewähren. Damit steht der Politiker nicht allein da.

Für vollelektrische Autos gibt es 4.000 Euro Bonus; 3.000 Euro für Plug-in-Hybride, die per Stecker geladen werden und einen ergänzenden Verbrennungsmotor haben.
Für vollelektrische Autos gibt es 4.000 Euro Bonus; 3.000 Euro für Plug-in-Hybride, die per Stecker geladen werden und einen ergänzenden Verbrennungsmotor haben.
(Bild: Wehner / »kfz-betrieb«)

Die SPD ist angesichts der schleppenden Nachfrage offen für eine Verlängerung der Kaufprämie für Elektroautos. Es spreche viel dafür, die Laufzeit zur weiteren Unterstützung des Markthochlaufs über das Jahr 2019 hinaus zu verlängern, sagte SPD-Fraktionsvize Sören Bartol der „Deutschen Presse-Agentur“.

Sinnvoll sei zudem, die Prämie für E-Taxen und leichte Elektro-Nutzfahrzeuge zu verdoppeln. So solle es für mittelständische Taxiunternehmen und Lieferdienste lukrativer werden, Flotten umzurüsten. Dafür könnten Haushaltsmittel verwendet werden, die bisher nicht abgeflossen sind.

Zwei Jahre nach der Einführung gibt es weiter keinen großen Ansturm auf die Förderung. Bis Ende Juni stellten Autokäufer insgesamt 66.029 Anträge beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Von den verfügbaren Mitteln sind rund 100 Millionen Euro verbraucht – ein Sechstel der Fördersumme. Das bis Ende Juni 2019 laufende Programm reicht für mehr als 300.000 Autos.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ist für eine Verlängerung der Kaufprämie, auch der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Cem Özdemir (Grüne), begrüßte dies grundsätzlich.

Für vollelektrische Autos gibt es 4.000 Euro Bonus. Und 3.000 Euro für Plug-in-Hybride, die per Stecker geladen werden und einen ergänzenden Verbrennungsmotor haben. Der Bund gibt dafür 600 Millionen Euro. Die Hersteller müssen sich beteiligen, indem sie Käufern einen Nachlass geben. Insgesamt sind somit 1,2 Milliarden Euro im Fördertopf.

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