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Toyota Spitzenreiter bei Rückrufen in den USA

| Redakteur: Christoph Baeuchle

Die Zahl der Rückrufe in den USA hat 2013 kräftig zugelegt. Insgesamt beorderten die US-Behörden rund 22 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Wie schon 2012 führt Toyota das Ranking an.

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Etwa jedes vierte Fahrzeug, das in die Werkstatt musste, war laut NHTSA ein Toyota.
Etwa jedes vierte Fahrzeug, das in die Werkstatt musste, war laut NHTSA ein Toyota.
(Foto: Toyota )

Toyota führt nicht nur das Ranking der größten Autobauer an, sondern ist auch Spitzenreiter bei den Rückrufen in den USA. Im vergangenen Jahr musste der japanische Autobauer in 15 Rückrufaktionen knapp 5,3 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten beordern. Damit war beinahe jedes vierte Fahrzeug, das 2013 in den USA von einem Rückruf betroffen war, ein Toyota.

Insgesamt mussten nach Angaben der US-Behörde für Verkehrssicherheit NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) rund 22 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 5,6 Millionen Einheiten. Dies entspricht dem höchsten Stand seit 2004, als knapp 31 Millionen Fahrzeuge von einem Rückruf betroffen waren.

Auch die Zahl der Rückrufaktionen ist kräftig gestiegen. Insgesamt zählte die Straßenverkehrsbehörde 632 Rückrufe. Im Jahr zuvor waren es noch 581 Aktionen gewesen.

Die deutschen Hersteller sind beim Rückruf-Ranking eher am unteren Ende platziert. Abgesehen von BMW, die unter den Top Ten gelandet sind, folgen im unteren Drittel Volkswagen (4 Rückrufaktionen mit 71.000 betroffenen Fahrzeugen) sowie Porsche (3 Rückrufaktionen/2.551) und Mercedes-Benz (4 Rückrufaktionen/747).

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