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OEM Spyker ist am Ende

| Autor / Redakteur: ampnet / Andreas Grimm, Andree Stachowski

Für die niederländische Manufaktur von Sportwagen geht es nicht weiter. Ein Gericht erklärte den Bankrott. Firmenchef Victor Muller redet jedoch bereits von der Wiederauferstehung der Marke.

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Victor R. Muller ist zuversichtlich, dass die Marke wieder „auferstehen“ werde.
Victor R. Muller ist zuversichtlich, dass die Marke wieder „auferstehen“ werde.
(Foto: Spyker )

Spyker ist pleite. Das zuständige Gericht erklärte am Freitag (19.12.14) die niederländische Sportwagenmanufaktur für bankrott. Gründer Victor R. Muller gab sich in einer ersten Stellungnahme aber zuversichtlich, dass die Marke wieder „auferstehen“ werde. Er plane so schnell wie möglich ein Elektroflugzeug und den Bau von Elektrosportwagen.

Spyker hatte für nächstes Jahr das neue Modell B6 Venator Spyder angekündigt. Der offene zweisitzige Mittelmotorsportwagen sollte einen mindestens 276 kW / 375 PS starken V6-Motor haben und mit rund 110.000 Euro für einen Spyker vergleichsweise günstig werden.

Für Schlagzeilen hatte das Unternehmen gesorgt, als es 2010 den angeschlagenen schwedischen Automobilhersteller Saab kaufte. Der Rettungsversuch scheiterte allerdings, die Schweden gingen ihrerseits in die Insolvenz.

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