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Koreanischer Automobilbau SsangYong startet zuversichtlich ins Jahr

| Redakteur: Andreas Wehner

Knapp 300 Händlerbestellungen im Januar und Februar sorgen für Freude bei SsangYong-Deutschland-Chef Ulrich Mehling. Ein neues Modell soll ab dem jahr 2015 für weiteres Wachstum sorgen.

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Ulrich Mehling: „Wir wollen unser Netz qualitativ und quantitativ ausbauen."
Ulrich Mehling: „Wir wollen unser Netz qualitativ und quantitativ ausbauen."
(Foto: Ssangyong)

Für SsangYong hat das Jahr gut angefangen. „Wir hatten in den ersten beiden Monaten beim Kundenauftragseingang über 60 Prozent mehr als im Vorjahr“, sagte der Geschäftsführer von SsangYong Motors Deutschland, Ulrich Mehling auf dem Genfer Automobilsalon. Zudem lägen knapp 300 Händlerbestellungen vor.

„Zugegeben: Wir sprechen hier von einem niedrigen Niveau. Aber diese Zahlen zeigen, dass es nach vorn geht und wir auf dem richtigen Weg sind“, erläuterte Mehling. Angesichts des guten Jahresstarts ist der Geschäftsführer zuversichtlich, die für 2014 angepeilten 1.000 Neuzulassungen erreichen zu können. Im vergangenen Jahr hatte die koreanische Marke mit 800 Einheiten ihre Ziele verfehlt. Mittelfristig rechnet SsangYong damit, 3.000 bis 4.000 Autos pro Jahr verkaufen zu können.

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Ausbau des Händlernetzes

Deutlich mehr als die Hälfte der verkauften Modelle entfallen auf das kürzlich überarbeitete Kompakt-SUV Korando, ein knappes Drittel auf das D-Segment-SUV Rexton. Der Rest verteilt sich etwa gleich auf den Van Rodius und den Pick-up Actyon Sports. Das im kommenden Jahr startende neue B-Segment-SUV soll den Korando als Volumenmodell ablösen. Dafür muss allerdings auch ein ausreichend dichtes Händlernetz zur Verfügung stehen. „Wir wollen unser Netz qualitativ und quantitativ ausbauen, um gut auf die Markteinführung vorbereitet zu sein“, kündigte Mehling an. Die Zahl der Händler muss noch wachsen: Derzeit sind knapp 130 SsangYong-Partner am Netz, zum Jahresende sollen es 150 werden.

Neukunden mittels Social-Media-Kampagne

In Sachen Werbung will das koreanische Fabrikat in Zusammenhang mit dem Start des neuen Modells mehr Gas geben. Bis dahin konzentriert sich SsangYong auf die lokalen Märkte der Händler. Allerdings startete das Unternehmen jetzt eine Social-Media-Kampagne mit Auftritten auf Facebook, Twitter, Youtube und Google+. „Es gehört einfach dazu, hier präsent zu sein. Und wir hoffen, dass wir darüber neue Kunden an unsere Marke heranführen können“, sagte Mehling.

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