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Eisenwerk Brühl Stahlguss für Abgasturbolader

| Redakteur: Bernd Otterbach

Das Eisenwerk Brühl erhält für die Entwicklung eines neuen Gusstahls und die damit verbundene Prozesstechnologie eine Landesförderung.

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Im Rahmen des Förderwettbewerbes „Automotive+Produktion.NRW“ wurden 19 Projektideen für die Weiterentwicklung der Produktionstechnik und die Schonung der Ressourcen beim Automobilbau prämiert. Insgesamt stellt das Wirtschaftsministerium für die Umsetzung der Vorhaben 30 Millionen Euro bereit.

45 Vorschläge mit 170 Projektpartnern sind eingereicht worden, die siegreichen 19 Ideen stammen in erster Linie von Unternehmen in Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen. Partner des Eisenwerks Brühl sind das Institut für Angewandte Materialtechnik der Universität Duisburg-Essen sowie das auf Stahl spezialisierte Labor Dr. Sommer Werkstofftechnik GmbH.

„Die im Rahmen der Umweltgesetzgebung rasant wachsende Entwicklung von Motoren mit hoher spezifischer Leistung bei reduziertem Hubraum erfordert zunehmend den Einsatz von Abgasturboladern“, so das Eisenwerk Brühl. Die Anforderungen an Turboladergehäuse werden dabei so hoch, dass bisher eingesetzte Werkstoffe den geforderten Ansprüchen nicht mehr genügen. Mit der Leistungssteigerung erhöht sich die Wärmebeanspruchung der Turbolader auf Abgastemperaturen am Turbineneintritt von mehr als 1050°C. Hitzebeständiger Edelstahlguss stelle hinsichtlich dieser Anforderungen die beste Lösung dar, teilte das Unternehmen weiter mit.

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