Porsche Standort für Batteriezellen-Fertigung noch offen

Autor / Redakteur: dpa / Nick Luhmann

Vor gut zwei Monaten hieß es noch, die geplante neue Produktion werde „voraussichtlich in Tübingen entstehen“. Tatsächlich prüft Porsche jedoch gerade drei mögliche Standorte im Ländle.

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(Bild: Right Light Media/Porsche)

Zur Produktion von Batteriezellen für Elektroautos prüft Porsche laut Unternehmenskreisen derzeit mehrere Standorte im Stammland Baden-Württemberg. Neben Tübingen könnten auch Gärtringen im Landkreis Böblingen oder ein Ort bei Heilbronn für eine Ansiedlung in Frage kommen. Die Kreise bestätigten am Dienstag entsprechende Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ und der „Stuttgarter Nachrichten“.

Der Sportwagenbauer hatte im Juni angekündigt, zusammen mit einem Partner im kleinen Umfang Hochleistungs-Batteriezellen herstellen zu wollen. Die geplante Fabrik soll eine Kapazität von 100 Megawattstunden pro Jahr erreichen. Das seien Batteriezellen für 1.000 Autos. Produktionsstart soll im Jahr 2024 sein.

Der Porsche-Vorstand will den Blättern zufolge in den nächsten Wochen entscheiden. Porsche wird nach früheren eigenen Angaben in die neue Firma eine hohe zweistellige Millionensumme investieren. Noch im Juni war davon die Rede gewesen, dass die Fabrik voraussichtlich in Tübingen entstehen werde.

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