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Bertrandt Standorterweiterung bringt noch breiteres Leistungsspektrum

| Redakteur: Christian Otto

Bertrandt hat sein Entwicklungszentrum in Ehningen vergrößert. Dort können Kunden nun neben Motoren auch Batteriesysteme für Antriebe erproben lassen.

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Bertrandt hat sein Technikum räumlich wie thematisch erweitert. In der auf 10.000 m² gewachsenen Halle, befindet sich unter anderen ein Entwicklungsbereich für Prototypen-Motoren sowie ein Batterietestzentrum.
Bertrandt hat sein Technikum räumlich wie thematisch erweitert. In der auf 10.000 m² gewachsenen Halle, befindet sich unter anderen ein Entwicklungsbereich für Prototypen-Motoren sowie ein Batterietestzentrum.
(Bertrandt)

Bertrandt hat sein Technikum am Standort Ehningen räumlich wie thematisch erweitert. So finden sich nun in der von 6.000 m² auf 10.000 m² gewachsenen Halle ein Entwicklungsbereich für Prototypen-Motoren, neue Studios für den Design-Modellbau mit Lackierbereich, zusätzliche Prüfstände sowie ein Batterietestzentrum.

Energiespeicher als neues Testfeld

Insbesondere mit dem Batterietestzentrum möchte der Entwicklungsdienstleiter Kunden bei der Erprobungsphase von antriebsrelevanten Hochvoltenergiespeichern unterstützen. In der Einrichtung simuliert das Unternehmen die Testumgebung für Energiespeicher von Hybrid- und reinen Elektro-Fahrzeugen. An den Prüfplätzen wird beispielsweise eine Fahrzeugumgebung nachgebildet, um verschiedene Komponenten wie E-Maschine, Leistungselektronik, integriertes Ladegerät oder Ladesäule einzeln oder im Verbund zu testen.

Design detailliert beurteilen

In der neuen Entwicklungswerkstatt wiederum vermisst und testet Bertrandt Prototypenmotoren und -getriebe und nimmt sie auch in Betrieb. Es sollen alle Funktionen abgesichert, Messergebnisse geliefert und Fehlfunktionen frühzeitig erkannt werden. Es folgt eine detaillierte Analyse.

Auf die wachsende Modellvielfalt reagiert Bertrandt mit weiteren Studios im Design-Modellbau. Neil Walker, zweiter Geschäftsführer des Technikums erklärt dazu: „Um Design beurteilen zu können, ermöglichen uns die zusätzlichen Studios mit ihrer hochwertigen Linienbeleuchtung, Details besser zu beurteilen.“ Designentscheidungen können vorab geprüft und Kosten somit minimiert werden.

Breit gestaffelte Prüfsysteme

Weitere Räume sollen das Testspektrum komplettieren: Neben einem Testsystem in für Schwingungstechnik (Hexapod) in dem sich realistische Bewegungen eines Fahrzeugs darstellen lassen, gibt es Robotersysteme um Öffnungsvorgänge oder die Betätigung von Schaltern zu simulieren und damit ihre dauerhafte Funktionalität zu prüfen. In Akustikkammern erproben und bewerten die Bertrandt-Ingenieure Komponenten wie Gesamtfahrzeugen auf ihr akustisches Verhalten. Zusätzlich gibt es noch ein neues Airbaglabor, eine zusätzliche Gesamtfahrzeugklimakammer und eine Sonnenlichtsimulationsanlage

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