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Dürr Starkes Geschäftsjahr 2008

| Redakteur: Thomas Weber

Nach vorläufigen Zahlen hat der Dürr-Konzern seinen Umsatz 2008 auf 1,603 Milliarden Euro gesteigert. Der Jahresüberschuss erhöhte sich auf 46 Millionen Euro.

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Der Dürr-Konzern blickt zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 zurück. Nach vorläufigen Zahlen konnte der Umsatz auf 1,603 Milliarden Euro gesteigert werden. Bereinigt um das gezielt zurückgefahrene Endmontage-Fördertechnikgeschäft ist das eine Steigerung um 14 Prozent. Das EBIT (Ergebnis vor Steuern) verbesserte sich um 30 Prozent auf 73 Million Euro. Darin sind letztmalige Ergebnisbelastungen im Bereich Endmontage-Fördertechnik berücksichtigt. Der Jahresüberschuss des Konzerns erhöhte sich von 22,2 auf 46 Millionen Euro.

Der Auftragseingang verringerte sich im Vorjahresvergleich, bereinigt um das Endmontage-Fördertechnikgeschäft, um 14 Prozent auf 1,464 Milliarden Euro. Maßgebend für den Rückgang war, dass die Automobilindustrie im Dezember 2008 die Vergabe weitgehend verhandelter Lackieranlagenprojekte im Wert von circa 200 Millionen Euro in das erste Halbjahr 2009 verschoben hat, heißt es. Die Maschinenbausparte Measuring and Process Systems konnte dagegen beim Auftragseingang ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen.

„Ende 2008 verfügte Dürr über einen Auftragsbestand von 925 Millionen Euro. Dieses Polster von rechnerisch sieben Monaten sowie das stabile, kurzfristigere Service-Geschäft stützen die Umsatzentwicklung 2009“, teilt das Unternehmen mit. „Trotz der Eintrübung der Konjunktur zum Jahresende haben wir 2008 fast alle Ziele erreicht. Im vierten Quartal konnten wir mit über 19 Prozent die höchste Bruttomarge seit mehreren Jahren ausweisen. Das unterstreicht, dass Dürr schlank und effizient aufgestellt ist. Wir sind für den Konjunkturabschwung gerüstet, beobachten den Markt aber weiterhin sehr genau“, sagt Vorstandsvorsitzender Ralf Dieter.

Der komplette Jahresabschluss 2008 wird nach Billigung durch den Aufsichtsrat auf der Bilanzpressekonferenz am 18. März in Stuttgart vorgestellt.

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