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Elektromobilität Start-up Bollinger bietet sein E-Chassis anderen Herstellern an

| Autor/ Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Svenja Gelowicz

Das US-Start-up Bollinger hat eine flexible Elektro-Plattform für seine Modelle entwickelt. Das Skateboard soll in Zukunft auch anderen Autoherstellern zur Verfügung stehen.

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Seine Elektro-Plattform will Bollinger in Zukunft auch anderen Autoherstellern anbieten.
Seine Elektro-Plattform will Bollinger in Zukunft auch anderen Autoherstellern anbieten.
(Bild: Bollinger)

Bollinger, ein bei Detroit beheimatetes Elektroauto-Start-up, will seinen E-SUV B1 sowie den Elektro-Pick-up B2 2021 auf den Markt bringen. Jetzt haben die Amerikaner Details zur elektrischen Antriebsplattform veröffentlicht, auf der beide Modelle aufsetzen werden. Der elektrischen Nutzfahrzeug-Unterbau stehe auch für weitere Modelle zur Verfügung – auch von anderen Herstellern.

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Die tragende Struktur besteht aus einem Kastenrahmen mit eckigen Profilrohren in dem die Batterie steckt. Diese kann in der Größe variieren. Standard ist eine Batteriekapazität von 120 Kilowattstunden, optional sind auch 180 kWh möglich. Vorerst soll die Batterie für Ladeleistungen bis 100 Kilowatt geeignet sein, künftig sind auch 150 kW denkbar. An einem Level-3-Schnellader mit Gleichstrom soll der Ladevorgang 75 Minuten dauern.

Variables Antriebskonzept

Vorder- wie Hinterachse eignen sich jeweils für die Aufnahme eines Elektromotors. Prinzipiell erlaubt diese Lösung Fahrzeuge mit Front-, Heck- oder Allradantrieb. Flexibel soll die Plattform auch in Hinblick auf den Radstand sein. Die Plattform entspricht den Anforderungen der amerikanischen Lkw-Klasse 3 mit einer Gewichtsbeschränkung auf 4,5 bis 6,4 Tonnen Gesamtgewicht, wobei im Fall des Bollinger-Chassis 2,3 Tonnen als Nutzlast vorgesehen sind.

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