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AMZ-Akademie Startschuss für die Weiterbildungsakademie der Automobilzulieferer

| Autor / Redakteur: Peter Voigt / Michael Ziegler

Am 17. April fand in Leipzig das Kick-Off zur „AMZ-Akademie“ statt. Mit dieser Bildungseinrichtung wird die „Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen AMZ“ Unternehmen bei der Qualifizierung von Fach- und Führungskräften unterstützen.

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Prof. Dr. Manfred Bornmann, AMZ: „Sachsen braucht qualifizierte Leute in den mittelständischen Unternehmen.“ (AMZ)
Prof. Dr. Manfred Bornmann, AMZ: „Sachsen braucht qualifizierte Leute in den mittelständischen Unternehmen.“ (AMZ)

Die virtuelle Weiterbildungsakademie steht im Rahmen der sächsischen Bewerbung zur Initiative “Schaufenster Elektromobilität“ der Bundesregierung. So wird es ein Hauptanliegen der Akademie sein, Fach- und Führungskräfte für die Anforderungen rund um Entwicklungen des elektrischen Antriebsstranges zu qualifizieren. Partner für diese auf individuelle Firmenbelange zugeschnittenen Bildungsangebote sind Fachhochschulen aus Mitteldeutschland sowie ausgewählte Bildungsträger, die jeweils spezielle Module anbieten. „Gerade für die kleinteilig strukturierte Zulieferindustrie in den neuen Bundesländern ist es schwierig, diese Herausforderung im Alleingang zu meistern. Deshalb haben wir nach einem Weg gesucht, wie wir den Unternehmen am effektivsten helfen können“, sagt Prof. Dr. Manfred Bornmann, Manager der Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen AMZ. „Wir bauen die Akademie als virtuelle Einrichtung auf und agieren hier grundsätzlich im Auftrag der Unternehmen. Das heißt, wir eruieren konkret die Bedarfe der Wirtschaft und stimmen die Qualifizierungsangebote zielgenau darauf ab“. Erste Maßnahmen sollen ab Herbst 2012 beginnen.

Die Verbundinitiative AMZ wurde 1999 vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ins Leben gerufen. Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelständischen sächsischen Automobilzulieferer nachhaltig zu verbessern. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Unter Projektverantwortung der RKW Sachsen wurden bereits rund 300 Projekte initiiert, aus denen beträchtliche Umsatz- und Arbeitsplatzpotenziale resultieren. So werden die insgesamt beteiligten 1064 Unternehmen mittelfristig zusätzlich rund 2,7 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Damit geht die Schaffung von ca. 5200 neuen Arbeitsplätzen einher.

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