Elektromobilität Stellantis investiert in E-Auto-Produktion in England

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Die britische Regierung will ab 2030 den Verkauf von Verbrennungsmotoren verbieten. Stellantis baut daraufhin die E-Auto-Produktion im nordwestenglischen Ellesmere Port aus.

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Das Werk in Ellesmere Port ist knapp 60 Jahre alt.
Das Werk in Ellesmere Port ist knapp 60 Jahre alt.
(Bild: Opel)

Der Opel-Mutterkonzern Stellantis baut nach dem Brexit die Produktion von E-Autos in Großbritannien aus und investiert dafür 100 Millionen Pfund, rund 116,7 Millionen Euro. Das fast 60 Jahre alte Werk der Opel-Schwestermarke Vauxhall im nordwestenglischen Ellesmere Port werde von Ende kommenden Jahres an E-Fahrzeuge von Opel, Vauxhall, Peugeot und Citroën herstellen. Das teilte Stellantis am Dienstag (6. Juli) in Amsterdam mit.

Die Produktion in Ellesmere Port für sei für Großbritannien und den Export bestimmt. Der Konzern mit 14 Marken – darunter auch Fiat oder Maserati – reagiere mit dem Ausbau auch auf die Entscheidung der britischen Regierung, von 2030 den Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zu untersagen.

Unterstützung von Regierung und Gewerkschaft

Stellantis lobt die Unterstützung der Gewerkschaft „Unite the Union“ und der britischen Regierung. Es würden Tausende Jobs in der Region gesichert. Die Zukunft der Fabrik galt länger als unsicher. „Vauxhall baut seit 1903 Fahrzeuge im Vereinigten Königreich, und wir werden das fortführen“, versicherte nun Konzernchef Carlos Tavares. Sein Konzern war aus dem Zusammenschluss der französischen PSA-Gruppe und Fiat Chrysler entstanden.

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