Elektromobilität

Studie: Absatz von E-Autos steigt erst in 2020er-Jahren

| Autor / Redakteur: Max Friedhoff/SP-X / Svenja Gelowicz

Das CAM prognostiziert für 2025 einen Marktanteil von ordentlichen 25 Prozent auf Seiten der E-Autos.
Das CAM prognostiziert für 2025 einen Marktanteil von ordentlichen 25 Prozent auf Seiten der E-Autos. (Bild: Bosch)

Auch wenn die Verkäufe von Elektroautos schon sichtbar wachsen, erst in den 2020er-Jahren sollen die Absätze wirklich steigen. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Dass Elektroautos in China seit Jahren schon gut angenommen werden, ist kein Geheimnis. Auch 2017 konnte das Reich der Mitte noch mal ein starkes Wachstum verzeichnen. 777.000 E-Fahrzeuge, darunter 650.000 reine Batterie-Autos und 125.000 Plug-in-Hybride, wurden im vergangenen Jahr dort verkauft. Das macht China zum Leitmarkt, der die globale E-Mobilität bestimmt, sagt Prof. Dr. Stefan Bratzel vom „Center of Automotive Management“ (CAM). Auf Platz zwei der Verkäufe landete die USA mit 195.000 Einheiten, den dritten Platz sichert sich Norwegen mit 62.000 Verkäufen, dort haben E-Autos bereits einen Marktanteil von fast 40 Prozent. Erst auf dem vierten Platz folgt Deutschland mit 54.000 Einheiten. Allerdings ist hierzulande der größte Zuwachs (plus 117 Prozent) festzustellen.

Klimaziele als starker Treiber

Zwar sähen diese Zahlen bereits recht positiv aus, so Bratzel, ein exponentieller Anstieg sei erst für die 2020er-Jahre zu erwarten, wenn die Konzerne die von der EU vorgegebenen CO2-Ziele erreichen müssen. Bei Nichteinhaltung drohen schließlich Strafen in Milliardenhöhe. Das CAM prognostiziert für 2025 einen Marktanteil von ordentlichen 25 Prozent auf Seiten der E-Autos. Allerdings werde bei optimistischen Prognosen selbst 2030, in zwölf Jahren, die Mehrzahl der verkauften Autos (60 Prozent) von einem Verbrennungsmotor angetrieben, so die Studie.

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