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Sicherheit Studie: Deutlich weniger Unfälle bis 2025 erwartet

| Autor/ Redakteur: SP-X / Wolfgang Sievernich

Bosch und das Beratungsunternehmen Prognos erwarten durch die steigende Vernetzung deutlich fallende Unfallzahlen bis zum Jahr 2025. Das geht aus einer Studie hervor, die beide Unternehmen erstellt haben.

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Bis zum Jahr 2025 sollen die Unfallzahlen signifikant sinken. Vernetzte Fahrzeuge mit sicherheitsrelevanten Assistenzsystemen sollen dabei helfen.
Bis zum Jahr 2025 sollen die Unfallzahlen signifikant sinken. Vernetzte Fahrzeuge mit sicherheitsrelevanten Assistenzsystemen sollen dabei helfen.
(Bild: Bosch)

Schöne neue Welt: Wenn im Jahr 2025 ein Großteil der Autos vernetzt sind, hat das erhebliche Auswirkungen, unter anderem auf die Sicherheit im Straßenverkehr: Nach Modellrechnungen des Automobil-Zulieferers Bosch und des Beratungsunternehmens Prognos für Deutschland, die USA und China könnten dann 260.000 Unfälle mit Verletzten verhindert werden – dadurch, dass viele Fahrzeuge mit dem Internet verbunden sind und bestimmte Sicherheitssysteme an Bord haben.

Assistenzsysteme häufig vertreten

„Die versteckten Helden der vernetzten Revolution sind Assistenz- und Komfortsysteme, die wir oft schon kennen“, sagt Dirk Hoheisel, der zuständige Bosch-Geschäftsführer. Den Modellrechnungen der Studie „Connected Car Effect 2025“ zufolge wird der Schleuderschutz ESP beispielsweise bis 2025 in bis zu 90 Prozent aller Fahrzeuge in den drei Ländern vorhanden sein, sensorbasierte Notbrems- und Spurhalteassistenten in bis zu 40 Prozent des Pkw-Bestands. Systeme für mehr Komfort und Vernetzung finden sich ebenfalls in der Mehrheit der Autos: Smartphones werden sich 2025 bei etwa jedem zweiten Fahrzeug ins Infotainmentsystem integrieren lassen. Die steigende Anzahl solcher Systeme und ihre zunehmende Anbindung an das Internet machen aus ihnen mehr als die Summe ihrer Teile – für jeden Verkehrsteilnehmer: ESP-Sensoren melden künftig vereiste Straßenabschnitte, Kameras sammeln Daten zu Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Nebel, Falschfahrerwarnungen in nahezu Echtzeit lassen sich auf einfache Weise umsetzen.

Bis zu 450 Millionen Euro Sparpotenzial

Das hat laut Studie für jeden Autofahrer spürbare Auswirkungen: Mehr als 260.000 Unfälle mit Personenschaden werden dann in Summe jährlich vermieden. In Deutschland 30.000, in den USA 210.000, in China 20.000. Etwa 11.000 Menschenleben könnten im Jahr 2025 durch vernetzte Assistenzsysteme gerettet werden, davon in Deutschland 300 (USA: 4.000, China: 7.000). Allein in Deutschland gäbe es 37.000 weniger Verletzte durch Verkehrsunfälle, in allen drei Ländern 360.000 weniger. Zudem würden hierzulande bis zu 450 Millionen Euro weniger Sach- und Schadenskosten durch vernetzte Assistenzsysteme entstehen (insgesamt: 4,3 Milliarden Euro).

Zudem hätte die vernetzte Mobilität auch Einfluss auf Kraftstoffverbrauch und Emissionen: Knapp 400.000 Tonnen CO2 werden nach der Hochrechnung dank vernetzter Funktionen eingespart – so viel, wie der Nationalpark Schwarzwald in drei Jahren speichern kann. Dabei reduzieren zum Beispiel Konzepte wie „Community-based-Parking“ und aktives Parkraummanagement den Parksuchverkehr um bis zu 380 Millionen Kilometer, hochautomatisiertes Fahren spart zusätzlich Kraftstoff.

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