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Marktanalyse Studie: Global Automotive Outlook 2016

Autor / Redakteur: Christian Otto / Jens Scheiner

Elektrifizierung, Connectivity und automatisiertes Fahren – an diesen Trends kommt kein OEM vorbei. Die Potenziale und Folgen haben die Branchenkenner von Alix Partners in einer Studie untersucht.

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China bleibt das Maß der Dinge: Von den erwarteten 22 Millionen Neufahrzeugen bis 2023 gehen 67 Prozent auf diesen Markt.
China bleibt das Maß der Dinge: Von den erwarteten 22 Millionen Neufahrzeugen bis 2023 gehen 67 Prozent auf diesen Markt.
(Bild: BMW)

An China führt kein Weg vorbei. Das ist nur ein Ergebnis des Ausblicks „Global Automotive Outlook 2016“, den die Unternehmensberatung Alix Partners nun vorgestellt hat. Laut der Studie wird das Land auch künftig ein entscheidender Motor des Pkw-Marktes bleiben. Dass der chinesische Anteil am globalen Wachstum sich laut Alix Partners bis 2023 auf rund 67 Prozent belaufen kann, stützt diese Aussage. Dr. Elmar Kades, Managing Director und Studienautor, sieht noch einen weiteren Aspekt: „Aufgrund der hohen lokalen Emissionsbelastungen, die durch die wachsenden Megacities noch steigen, werden Einfahrts- bzw. Zulassungsbeschränkungen in den großen Städten zunehmen. Dadurch bieten sich Wachstumspotenziale für neue Mobilitätskonzepte und Geschäftsmodelle sowie neue Chancen für Elektrofahrzeuge.“

Neben China beleuchtet die Studie auch Europa, das sich als robuster Markt erweist: Die Alix Partners-Manager erwarten bei den europäischen Verkaufszahlen bis 2023 sogar ein moderates Wachstum von 1,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015. Damals wurden 18,9 Millionen Einheiten abgesetzt. Die positive Entwicklung konzentriert sich allerdings auf Süd-, Zentral- und Osteuropa.

Über den Autor

 Christian Otto

Christian Otto

stellvertretender Chefredakteur, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE