Suchen

Elektrifizierung

Subaru setzt in Europa auf Mild-Hybrid

| Autor/ Redakteur: Christoph Seyerlein / Sven Prawitz

Bei Subaru zeichnet sich ab, wohin es mit der Elektrifizierung der Modelle für den europäischen Markt gehen wird. Stand jetzt wird der kommende Forester das erste Modell der Japaner auf dem Kontinent, das es nicht mehr nur mit reinem Verbrenner gibt.

Firmen zum Thema

Subaru-Logo.
Subaru-Logo.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Aktuell sieht es danach aus, dass mit dem kommenden Forester das erste elektrifizierte Modell von Subaru für den europäischen Markt bereitsteht. Diese Hoffnung äußerte zumindest Christian Amenda, Geschäftsführer von Subaru Deutschland, am Mittwoch (10. Oktober) vor Journalisten. Demzufolge setzen die Japaner in Europa als Übergangslösung auf ein Mild-Hybrid-System. Später sollen dann auch rein elektrische Fahrzeuge folgen.

Amenda sagte dazu: „Auch wir werden die CO2-Ziele ohne Elektrifizierung nicht erfüllen können.“ Nun will der Importeur seine Strategie für das kommende Jahr unter anderem auf den ersten Teilstromer ausrichten. Bislang fällt den Japanern auch die Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP nicht so schwer. Allerdings profitierte der Importeur dabei von Ausnahmegenehmigungen des Kraftfahrt-Bundesamt für sämtliche Modelle mit Benzin-Direkteinspritzer. Amenda gab offen zu, dass der Hersteller teilweise überfordert war und noch ist, jene Autos mit den nun vorgeschriebenen Partikelfiltern auszurüsten. Um dieses Problem ein Stück weit zu umgehen, hatte der Importeur zudem den Druck auf den Hersteller erhöht, Fahrzeuge vorzuproduzieren, um sie noch vor der Umstellung auf WLTP zulassen zu können. Einige Subaru-Modelle sind aber auch bereits nach der Abgas-Norm Euro-6d-Temp zertifiziert. Konkret sind das der Outback 2.5, der BRZ, der Impreza mit 1,6-Liter-Motor und der XV mit 1,6-Liter-Motor.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45548016)

Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur Newsdesk