Suchen

Sicherheit Takata: Rückruf für weitere 3,3 Millionen Autos

| Autor / Redakteur: Christoph Seyerlein / Jens Scheiner

Das gigantische Airbag-Debakel bei Takata hört nicht auf: In den USA müssen weitere 3,3 Millionen Autos in die Werkstatt. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA erwartet in naher Zukunft sogar noch mehr Rückrufe wegen des Problems.

Firmen zum Thema

Takata muss weitere 3,3 Millionen Fahrzeuge wegen defekter Gasgeneratoren am Airbag in die Werkstatt rufen. Die Airbags können aufgrund des Fehlers explodieren.
Takata muss weitere 3,3 Millionen Fahrzeuge wegen defekter Gasgeneratoren am Airbag in die Werkstatt rufen. Die Airbags können aufgrund des Fehlers explodieren.
(Bild: Takata)

Das Airbag-Debakel des Zulieferers Takata setzt sich fort. Das Unternehmen gab am Wochenende bekannt, dass weitere 3,3 Millionen Autos in den USA wegen defekter Gasgeneratoren in die Werkstatt müssen. Die Airbags können aufgrund des Fehlers explodieren. Laut der US-Behörde für Verkehrssicherheit NHTSA ist das Problem alleine in den USA bereits für mindestens 20 Todesfälle und mehr als 180 Verletzungen verantwortlich.

Der jüngste Rückruf reiht sich in eine gigantische Serie ein. Seit 2016 hat der japanische Zulieferer über 40 Millionen Autos wegen Airbag-Problemen zurückrufen müssen. Ein Abschluss der zahlreichen Aktionen wird nicht vor dem Dezember 2019 erwartet. Die NHTSA hält es für denkbar, dass sich die Zahl der betroffenen Fahrzeuge noch auf bis zu 60 Millionen erweitern könnte.

Von der jetzt vermeldeten Rückrufwelle sind bestimmte US-Modelle der Hersteller Honda, Toyota, Audi, BMW, Daimler Vans, Fiat Chrysler, Ford, General Motors, Jaguar Land Rover, Mazda, Mercedes-Benz, Mitsubishi, Nissan, Subaru und Tesla aus den Baujahren 2009, 2010 und 2013 betroffen.

(ID:45076944)