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Elektromobilität Teslas Supercharger-Netz durchzieht Europa

| Redakteur: Andreas Grimm, Andree Stachowski

Für Tesla-Fahrer wird das Reisen immer komfortabler. 50 Supercharger stehen ihnen in Europa nun zur Verfügung, an denen sie kostenlos tanken können.

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Tesla hat inzwischen 50 Supercharger in Europa in Betrieb.
Tesla hat inzwischen 50 Supercharger in Europa in Betrieb.
(Foto: Tesla)

Tesla hat inzwischen 50 Supercharger-Standorte in Europa in Betrieb. Wie das Unternehmen mitteilte, ist vergangene Woche eine Ladestation im südfranzösischen Narbonne in Betrieb gegangen. Damit sei ein weiterer Schritt getan, dass Tesla-Fahrer ohne Energiekosten quer durch Europa reisen können.

Tesla baut dazu seit dem August 2013 in den für das Fabrikat wichtigsten Märkten in Zentraleuropa – Skandinavien, Großbritannien und Frankreich – ein Supercharger-Netz auf, das die Versorgung des Elektroautos mit Strom in fast allen Regionen sicherstellen soll. Allerdings geht Tesla dabei von einer Reichweite von 500 Kilometern des Model S aus. Ein Test des Magazins „Auto Motor und Sport“ hat kürzlich ergeben, dass das Auto selbst unter optimalen Umweltbedingungen nur 342 Kilometer weit kommt.

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Trotzdem bleibt der Grundgedanke charmant, dass Tesla-Fahrer entlang der Supercharger-Routen kostenlos reisen können, da sie die Ladung ihres E-Autos nichts kostet. Dem Hersteller zufolge haben im Juli die europäischen Supercharger mehr als 600 MWh Energie an Model-S-Kunden geliefert. Diese Energie entspreche 3,6 Millionen gefahrenen Kilometern beziehungsweise 380.000 Litern gespartes Benzin.

Bereits elektrifiziert hat Tesla inzwischen die Routen von Oslo über Stockholm nach Kopenhagen, von Hamburg nach Genf und von Berlin nach Frankfurt. In Frankreich führt die „Route du Soleil“ von Paris bis an die Cote d'Azur.

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