Volkswagen Ex-Chef Schäfer will die Integration von Skoda in den Konzern vorantreiben

Von Andreas Grimm

Bis vor Kurzem hatte Thomas Schäfer noch die operative Gesamtverantwortung für den tschechischen Autobauer Skoda. Ab jetzt schaut er als Aufsichtsratsvorsitzender seinem Nachfolger auf die Finger.

Bis vor Kurzem war Thomas Schäfer noch Skoda-Vorstandschef. Jetzt will er als Vorsitzender des Aufsichtsrats die Integration von Skoda in den Konzern vorantreiben.
Bis vor Kurzem war Thomas Schäfer noch Skoda-Vorstandschef. Jetzt will er als Vorsitzender des Aufsichtsrats die Integration von Skoda in den Konzern vorantreiben.
(Bild: Skoda)

Der frühere Skoda-Vorstandschef Thomas Schäfer hat zum 15. Juli die Führung des Skoda-Aufsichtsrats übernommen. Als Vorsitzender des Kontrollgremiums des tschechischen Autobauers folgt er einer Unternehmensmitteilung zufolge auf Murat Aksel. Der hauptamtliche Einkaufsvorstand des Volkswagen-Konzerns verbleibt allerdings als ordentliches Mitglied im Aufsichtsrat.

Schäfer hatte Skoda von September 2020 an geführt, war aber im April als Markenchef von VW Pkw und Leiter der Volumengruppe im Konzern nach Wolfsburg gewechselt. Seine Aufgaben bei Skoda hat zum 1. Juli Klaus Zellmer übernommen. Mit der Berufung Schäfers an die Spitze des Aufsichtsrats soll der Mitteilung zufolge die Zusammenarbeit innerhalb der Markengruppe Volumen intensiviert und beschleunigt werden. „Ziel ist es, Kosten und Komplexität deutlich und nachhaltig zu reduzieren.“

Die Markengruppe Volumen besteht aus den Konzernmarken Volkswagen Pkw, Skoda, Seat/Cupra und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Schäfer hat bereits die Funktionen als Beiratsvorsitzender von Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie als Aufsichtsratsvorsitzender von Seat/Cupra übernommen.

„Innerhalb der Markengruppe Volumen nimmt Skoda eine wichtige Rolle ein, die einen wesentlichen Teil dazu beitragen wird, die Synergiepotenziale zu heben“, betonte Schäfer. Er erinnerte in seinem Statement an die Verantwortung von Skoda für die Erschließung der Zukunftsmärkte Indien und Nordafrika für den Konzern sowie die Entwicklung der nächsten Generation von VW Passat und Skoda Superb oder auch die Verantwortung für die MQB A0 Global Plattform.

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