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Zulieferer ThyssenKrupp eröffnet neues Werk in China

| Redakteur: Jens Scheiner

ThyssenKrupp CEO Dr. Heinrich Hiesinger hat heute (4. November) ein neues Werk für Automobilkomponenten in Changzhou eröffnet. Am neuen Standort für Antriebstechnologie in der Provinz Jiangsu werden Zylinderkopfhaubenmodule für den chinesischen Automobilmarkt hergestellt.

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ThyssenKrupp hat heute (4. November) ein neues Werk für Automobilkomponenten in Changzhou eröffnet.Der Zulieferer investierte rund 40 Millionen Euro in die Produktionsstätte.
ThyssenKrupp hat heute (4. November) ein neues Werk für Automobilkomponenten in Changzhou eröffnet.Der Zulieferer investierte rund 40 Millionen Euro in die Produktionsstätte.
(Foto: ThyssenKrupp )

ThyssenKrupp hat rund 40 Millionen Euro in die neue Produktionsstätte investiert. Bis zu 200 Mitarbeitern werden hier jährlich rund eine Million Zylinderkopfhaubenmodule herstellen. „Als breit aufgestellter Technologiekonzern spielt der chinesische Markt für uns eine wichtige Rolle. Unsere Strategie konzentriert sich vor allem auf den Mobilitätssektor Chinas. Mit unserer Aufzugssparte und unserem Komponentengeschäft konnten wir in diesem Segment in den vergangenen Jahren stark zulegen“, sagt Dr. Heinrich Hiesinger.

China boomt

Das neue Werk für Zylinderkopfhaubenmodule mit integrierten Nockenwellen in Changzhou ist bereits das vierte dieser Art, das ThyssenKrupp derzeit weltweit errichtet oder in den letzten zwölf Monaten in Betrieb genommen hat. Wie das Unternehmen mitteilte sei man heute mit fünf Geschäftsfeldern (Business Areas) in China aktiv. In den letzten drei Geschäftsjahren hat der Konzern über 400 Millionen Euro in neue Produktionsstandorte investiert. Für das Geschäftsjahr 2013/14 erwartet der Zulieferer einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro in China. Das entspricht einem Wachstum von rund 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2012/2013 hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von rund 40 Milliarden Euro einen Verlust von 1,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Zahlen für das zurückliegende Jahr will ThyssenKrupp am 20. November vorlegen.

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