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Allgaier Töchter bescheren schwarze Zahlen

| Redakteur: Bernd Otterbach

Allgaier schreibt dank seiner Auslandstöchter wieder schwarze Zahlen. Genaue Angaben zum Gewinn machte Geschäftsführer Helmar Aßfalg am Dienstag in Uhingen allerdings nicht.

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Vor allem die mexikanische Tochter habe dem Hersteller von Komponenten und Werkzeugen eine gute Bilanz beschert. Sie steuerte auch entscheidend zu den Erlösen bei, die 2010 nach einem Einbruch im Vorjahr um 22,5 Prozent auf 253,8 Millionen Euro stiegen. 2009 war Allgaier in die roten Zahlen gerutscht.

Aufträge von Volkswagen und FAW

Aßfalg zeigte sich zugleich vorsichtig optimistisch für das laufende Jahr und nannte einen Umsatz von 270 Millionen Euro für die Gruppe als Ziel. „Wir haben die größte Krise des Unternehmens erlebt und überstanden“, sagte der Geschäftsführer. Nun wolle sich Allgaier als Systemlieferant für die Autoindustrie gerade auf den Wachstumsmärkten besser positionieren. Er nannte Aufträge von Volkswagen Mexiko sowie den chinesischen Staatskonzern First Automotive Works (FAW).

Sorgen bereite dem Unternehmen, das zur Hälfte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt gehört, allerdings noch das Stammwerk in Uhingen. Es arbeitete 2010 weiter defizitär - zur Kosteneinsparung wurden zum Jahreswechsel 120 von rund 1.200 Arbeitsplätzen gestrichen. Doch 2011 solle auch Uhingen wieder in die Gewinnzone zurückkehren, sagte der Geschäftsführer.

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