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Elektromobilität Toyota entwickelt Ladegerät

| Redakteur: Bernd Otterbach

Toyota hat ein Ladegerät für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride entwickelt. Bis Ende 2012 will der OEM 3.000 sogenannte „G-Stationen“ in Japan verkaufen.

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Das Gerät kommuniziere kabellos mit dem Anwender per Prozesskartenerkennung, teilte der Automobilhersteller am Mittwoch mit. Zudem könne es über das Internet direkt mit dem Toyota Smart Center verbunden werden. Die Japaner haben die globale Platteform Smart Center vor kurzem als Gemeinschaftsprojekt mit Microsoft gegründet.

Nutzer erhalten per E-Mail eine Bestätigung, wenn der Ladevorgang vollständig beendet ist. Sie können auch über das Smartphone oder Mobiltelefon in Erfahrung bringen, wo sich das nächste Ladegerät befindet und ob es verfügbar ist. Wird der Nutzer via Prozesskartenerkennung identifiziert, hat der Betreiber des Ladegeräts die Möglichkeit, die Verbindung freizuschalten und die Kosten abzurechnen. Darüber hinaus kann der Standort des Ladegeräts als Zieladresse bei G-Book, einem Navigationssystem und Informationsservice für Smartphones, eingerichtet werden.

Kompatibel mit allen Lademethoden

G-Station ist kompatibel mit den in Japan bestehenden Lademethoden für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride aller Fahrzeughersteller. Das Gerät gibt es in zwei Varianten, einer Standardversion (Typ A) sowie einer erweiterten Version (Typ B). Die Standardversion kostet 2.420 Euro. Nach Toyota-Angaben ist es derzeit das preisgünstigste Ladegerät mit Telekommunikationsfunktion auf dem japanischen Markt.

Die G-Station soll landesweit bei Toyota-Händlern, Einkaufszentren und Restaurantsketten aufgestellt werden. Der OEM will bis Ende 2012 3.000 Ladestationen absetzen. Der Verkaufsstart ist für Juli 2011 geplant

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