CAM-Studie Toyota fuhr im letzten Jahr der Konkurrenz davon

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Im Corona-Jahr gab es auch Gewinner. Ein Beispiel: Toyota.

Toyota verkaufte 2020 rund 9,5 Millionen Fahrzeuge.
Toyota verkaufte 2020 rund 9,5 Millionen Fahrzeuge.
(Bild: Toyota)

Die meisten Autokonzerne sind nach einer Studie des Autoinstituts CAM in Bergisch Gladbach dank Kosteneinsparungen und der schnellen Erholung in China noch relativ gut durch das Corona-Jahr 2020 gekommen. Gewinner im Branchenvergleich sei Toyota: Mit 9,5 Millionen verkauften Autos hätte das Unternehmen Volkswagen überholt und zudem mit 15,5 Milliarden Euro den höchsten Betriebsgewinn (Ebit) erzielt, sagte Professor Stefan Bratzel am Donnerstag (25. März).

Der weltweite Absatz sank um 14,5 Prozent auf 70,8 Millionen Autos, die Betriebsgewinne der in der Studie betrachteten 13 Autokonzerne fielen im Durchschnitt um ein Drittel. „Die deutschen Hersteller erreichen dank erheblicher Kosteneinsparungen und starkem Zuwachs in China im Herstellervergleich eine überdurchschnittliche Performance“, schrieb Bratzel.

VW, weltweit Nummer zwei, verkaufte 9,1 Millionen Autos und erwirtschaftete 9,7 Milliarden Euro Betriebsgewinn.

Tesla erstmals mit Gewinn

Der Elektroauto-Hersteller Tesla steigerte seinen Absatz und wies mit 1,75 Milliarden Euro erstmals überhaupt einen Gewinn aus. Er stammt überwiegend noch aus dem Verkauf von CO2-Zertifikaten.

Zu den Verlieren zählt Bratzel Renault, Nissan und Ford mit überdurchschnittlich starken Absatzeinbrüchen und schlechten Bilanzzahlen. Ford halbierte seinen Betriebsgewinn auf 2,4 Milliarden Euro. Renault und Nissan vermelden im Jahr 2020 mit einem Ebit von minus 2,0 beziehungsweise minus 1,86 Milliarden Euro die höchsten Verluste.

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