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IAA Nutzfahrzeuge Traton und Hino planen gemeinsamen Einkauf

| Autor / Redakteur: dpa / Svenja Gelowicz

Die VW-Nutzfahrzeugsparte Traton wird bei der geplanten Partnerschaft mit dem japanischen Nutzfahrzeughersteller Hino konkreter: Unter anderem haben die Unternehmen eine Rahmenvereinbarung unterschrieben, um ein Joint Venture im Einkauf zu gründen.

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Yoshio Shimo (links), President und CEO von Hino, und Traton-Chef Andreas Renschler: Die Nutzfahrzeughersteller vertiefen ihre Zusammenarbeit.
Yoshio Shimo (links), President und CEO von Hino, und Traton-Chef Andreas Renschler: Die Nutzfahrzeughersteller vertiefen ihre Zusammenarbeit.
(Bild: Traton)

Volkswagen verkündet Details zur Partnerschaft mit dem japanischen Nutzfahrzeughersteller Hino. Im Bereich der Elektromobilität will die bei VW nun Traton genannte Nutzfahrzeugsparte die Kräfte mit Hino bündeln, teilte das Unternehmen am Montag (17. Oktober) in Hannover mit. Zudem haben die Unternehmen eine Rahmenvereinbarung unterschrieben, um im Einkauf ein Gemeinschaftsunternehmen zu gründen.

„Unsere Partnerschaft nimmt konkrete Formen an, wir identifizieren stetig neue Chancen“, sagte Volkswagen-Nutzfahrzeugchef Andreas Renschler. Hino-Chef Yoshio Shimo sprach von einem wichtigen ersten Schritt. Bereits im April hatten VW und Hino eine Zusammenarbeit vereinbart.

Traton und Hino wollen Zusammenarbeit vertiefen

Die Kooperation in der E-Mobilität solle nachhaltige Antriebe voranbringen und die Produktentwicklung beschleunigen, hieß es. Der gemeinsame Einkauf soll darüber hinaus die Kosten senken. Das Joint Venture sei als kleine, aber bedeutende Einheit zwischen den Unternehmen geplant. In den kommenden Monaten sollten weitere Details festgezurrt werden. Stimmen die Kartellwächter zu, soll es in der zweiten Jahreshälfte 2019 starten. Traton besteht aus den schweren VW-Nutzfahrzeugen mit den Marken MAN, Scania und der brasilianischen Lkw- und Bussparte. Hino konzentriert sich auf leichte und mittelschwere Lkws.

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