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ThyssenKrupp Triaton verkauft

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Der deutsche ThyssenKrupp-Konzern hat seine IT-Dienstleistungstochter Triaton an Hewlitt Packard abgegeben.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der deutsche ThyssenKrupp-Konzern hat seine IT-Dienstleistungstochter Triaton an Hewlett-Packard abgegeben. Wie ThyssenKrupp mitteilte, wechselt damit vorbehaltlich der Freigabe durch die EU Kommission und der erforderlichen Aufsichtsratbeschlüsse eines von Deutschlands größten herstellerunabhängigen IT-Systemhäusern seinen Besitzer.

ThyssenKrupp und Triaton werden jedoch weiterhin verbunden bleiben, denn zusammen mit dem Kaufvertrag haben die beiden Unternehmen auch einen siebenjährigen Rahmenvertrag abgeschlossen. Über finanzielle Details wurden keine Angaben gemacht.

Im Vorfeld hatte der deutsche Konzern mit mehreren Interessenten intensive Gespräche geführt. Mit HP sei die "Best Owner"-Lösung für Triaton, das mit rund 2.200 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 370 Millionen Euro erwirtschaftet, gefunden worden. "Triaton und ThyssenKrupp werden von dem breiten Produkt- und Serviceangebot von HP als Technologieführer und weltweit tätiger IT-Anbieter profitieren", erklärte ThyssenKrupp-Vorstandsvorsitzender Ekkehard Schulz.

Für den deutschen Konzern gehört der Verkauf seiner Tochter zu seinem Sanierungskonzept. Künftig will sich ThyssenKrupp verstärkt auf seine Kerngeschäftsfelder Stahl und Industriegüter konzentrieren. Dazu wurden Desinvestitionen in Nicht-Kerngeschäftsfeldern mit einem Umsatzvolumen von 8,4 Milliarden Euro beschlossen.