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BorgWarner Trotz Krise auf stabilem Niveau

| Redakteur: Thomas Weber

Der amerikanische Zulieferer konnte im Geschäftsjahr 2008 die Verluste im zweiten Halbjahr durch Rekordumsätze in den ersten beiden Quartalen auffangen.

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Im Geschäftsjahr 2008 ist der Umsatz von BorgWarner trotz der weltweiten Wirtschaftskrise nur leicht gesunken. In Relation zum Rekordjahr 2007 verringerten sich die Erlöse um 1 Prozent auf 5,26 Milliarden US-Dollar. „Vor allem die weiterhin gestiegene Nachfrage nach Turboladern und Doppelkupplungsgetrieben im ersten Halbjahr sorgte dafür, dass sich der Umsatz auf dem gleichen Niveau hielt wie im Vorjahr“, teilt der amerikanische Zulieferer mit.

„Ab der zweiten Jahreshälfte mussten wir allerdings einen harten Einsparungskurs einschlagen, um die rückläufige Nachfrage der weltweiten Automobilproduktion kompensieren zu können“, sagt Vorstandsvorsitzender Timothy Manganello. Bis Ende 2008 seien umfassende Restrukturierungsmaßnahmen in Nordamerika und Europa durchgeführt worden. „Unsere Belegschaft wurde um 4.400 Mitarbeiter reduziert, in vielen europäischen Werken produzieren wir nur an vier Tagen in der Woche und an allen Standorten haben wir zwischen Dezember 2008 und Januar 2009 die Produktion für vier Wochen stillgelegt“, so Manganello. Zudem werde man in diesem Jahr ein Werk in Indiana und 2010 einen Standort in Wales schließen. In beiden Produktionsstätten fertigt das Unternehmen Komponenten für Allradfahrzeuge.

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