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Werkzeugmaschinenbau Trumpf gründet eigene Bank

| Redakteur: Thomas Günnel

Der Laser- und Werkzeugmaschinenbauer Trumpf hat eine eigene Bank gegründet. Das Kreditinstitut firmiert unter Trumpf Financial Services GmbH und spricht vorrangig Mitarbeiter und Kunden an.

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Der Laser- und Werkzeugmaschinenbauer Trumpf hat eine eigene Bank gegründet. Damit will das Unternehmen Maschinenkäufern entsprechende Finanzdienstleistungen anbieten.
Der Laser- und Werkzeugmaschinenbauer Trumpf hat eine eigene Bank gegründet. Damit will das Unternehmen Maschinenkäufern entsprechende Finanzdienstleistungen anbieten.
(Foto: Trumpf)

Mit der Zulassung zur Universalbank kann der Zulieferer künftig rund um Absatzfinanzierung, Kreditvergabe und Existenzgründung europaweit völlig neue Produkte anbieten. Denn die Vollbank-Lizenz bringt den so genannten EU-Passport mit sich, der ein grenzüberschreitendes Dienstleistungsangebot ohne gesonderte Zulassungsverfahren ermöglicht. „Gleichzeitig machen wir uns selbst unabhängiger von anderen Refinanzierungsquellen“, sagt Harald Völker, kaufmännischer Geschäftsführer der Trumpf-Gruppe. Wie dpa unter Berufung auf einen der Geschäftsführer des Instituts, Dieter Ulrich, berichtet, sind 13 Mitarbeiter bei Trumpf Financial Services angestellt. Die Eigenkapitalquote der Bank liegt bei 36 Prozent, die Bilanzsumme zunächst bei 50 Millionen Euro.

Spezialbank für Kunden aus der Fertigungstechnik

Trotz der Universallizenz bleibt die Bank eine Spezialbank, die mit branchenspezifischem Fachwissen Kunden aus dem Bereich der Fertigungstechnik anspricht. Zudem profitieren die eigenen Mitarbeiter von der Banklizenz, die im Laufe der Jahre Tages-, Festgeld- und Sparkonten umfassen soll. Ein herstellereigenes Einlagen-Kreditinstitut ist bislang eher aus der Automobilwirtschaft bekannt. Kundengeschäfte finanziert das Unternehmen – branchenüblich – bereits seit dem Jahr 2001 über eine eigene Leasinggesellschaft.

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