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Geschäftszahlen 2015/2016 Trumpf verbucht kleines Umsatzplus

| Redakteur: Sven Prawitz

Die Trumpf-Gruppe hat vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2015/16 vorgelegt: Der Umsatz steigt um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 2,8 Milliarden Euro.

Die Trumpf-Gruppe hat vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2015/16 vorgelegt. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz um rund drei Prozent.
Die Trumpf-Gruppe hat vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2015/16 vorgelegt. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz um rund drei Prozent.
(Bild: Trumpf)

Trumpf hat die Geschäftszahlen des Geschäftsjahres 2015/2016 vorgelegt. Der Auftragseingang liegt mit 2,8 Milliarden Euro in etwa auf Vorjahresniveau. „Wir konnten zwar nicht an das starke Umsatzwachstum des vergangenen Geschäftsjahres anknüpfen“, resümiert Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Trumpf-Geschäftsführung. „Angesichts der globalen Rahmenfaktoren ist dieses Ergebnis aber zufriedenstellend.“ In diesem Zusammenhang führte sie neben der Konjunkturschwäche in China und Brasilien die Sanktionen gegen Russland sowie die Stärke des Schweizer Franken an. Trumpf habe im abgelaufenen Jahr dennoch gezielt Investitionen getätigt, etwa in die Entwicklung neuer Maschinen und Geschäftsmodelle sowie den Ausbau von Standorten im In- und Ausland, sagte Leibinger-Kammüller.

Umsatzrückgang in China

Als Gründe für das Umsatzplus nennt das Unternehmen die Entwicklung einiger Regionalmärkte. So habe Trumpf in Spanien ein deutliches Umsatzplus im zweistelligen Bereich erzielt. Auch in Frankreich sei der Umsatz im zweistelligen Bereich gestiegen und habe wieder das Vorkrisenniveau erreicht. In Deutschland wuchs der Umsatz um rund fünf Prozent auf knapp 600 Millionen Euro. Deutliche Umsatzgewinne konnte Trumpf auch in Japan und der Region Asien-Pazifik erzielen. In China habe sich die konjunkturelle Dynamik hingegen abgekühlt. So summierten sich die Umsatzerlöse dort nach vorläufigen Berechnungen auf rund 360 Millionen Euro, was einem Minus von rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (369 Millionen Euro).

Brexit bisher ohne Folgen

Durch die jüngste Brexit-Entscheidung sieht Trumpf das Geschäft in Großbritannien bislang nicht nachhaltig gefährdet. Das Unternehmen erwirtschaftet mit einer Vertriebsgesellschaft (90 Mitarbeiter) rund 55 Millionen Euro Jahresumsatz in Großbritannien. Seit 2008 produziert Trumpf mit der Tochter SPI auch Laser auf der Insel (300 Mitarbeiter, rund 70 Millionen Euro Umsatz). „Wir beobachten den Markt seit dem Referendum besonders aufmerksam“, so die Trumpf-Chefin. „Wir spüren aber bislang keinen Nachfrage-Rückgang nach unseren Produkten.“ Das endgültige Ergebnis inklusive des Trumpf-Unternehmensgewinns stellt das Unternehmen bei der Bilanzpressekonferenz am 19. Oktober in Ditzingen vor.

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