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Eissmann Automotive Unsichtbarer Airbag

| Redakteur: Bernd Otterbach

Der schwäbische Automobilzulieferer Eissmann Automotive hat ein neuartiges Airbagschwächungsverfahren für Oberflächenmaterialien entwickelt.

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Eissman sei es gelungen mittels Perforation des Leders eine kundenspezifische Schwächung des Oberflächenmaterials zu erzeugen, die im Fahrzeuginnenraum nicht zu sehen sei, teilte das Unternehmen aus Bad Urach mit. Damit soll eine völlige Designfreiheit möglich sein und sichtbare Sicherheitsbauteile sowie Nähte seien vermeidbar.

Beim sogenannten „Unsichtbaren Airbag“ ist es nicht mehr erforderlich die Sollbruchstelle parallel zu den Ziernähten zu setzen. Durch die gesteuerte Mikroperforation sei laut Eissman jede gewünschte Geometrie prozesssicher realisierbar. Erfolgreich abgeschlossene Schussversuche, Sonnenlichtsimulationen und Klimawechseltests gewährleisteten absolute Prozesssicherheit für die geforderten Automobilstandards. Das neuartige Verfahren kann bei allen oberflächen-kaschierten Umfängen mit Splitlinie eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind der Fahrerairbag, der Beifahrerairbag oder der Knieairbag.

Aufgrund des technologischen Alleinstellungsmerkmals sei es dem Unternehmen gelungen, wesentliche Auftragsumfänge im Premiumbereich zu gewinnen, so Eissmann weiter. Das neu entwickelte Verfahren komme ab Oktober 2009 in der Serienproduktion zum Einsatz.

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