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Verbindungselemente als Kostenbremse

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Im Rahmen einer Analyse der Verbindungskosten im Automobilbau hat die Arnold Umformtechnik GmbH & Co. KG, Forchtenberg, ermittelt, dass bei einer ganzheitlichen Betrachtung Kostensenkungen bis 20 Prozent möglich sind.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Im Rahmen einer Analyse der Verbindungskosten im Automobilbau hat die Arnold Umformtechnik GmbH & Co. KG, Forchtenberg, ermittelt, dass bei einer ganzheitlichen Betrachtung Kostensenkungen bis 20 Prozent möglich sind. So können die gewindefurchenden Schrauben Taptite 2000 den Fertigungsaufwand deutlich verringern; Montage und Vorbereitung der Verschraubstelle werden so um bis zu 70 Prozent billiger.

Das größte Potenzial besteht bei der Vorbereitung der Verbindungsstelle. Beim entsprechenden Neuplanen von Fertigungsprozessen unter Verwendung von gewindefurchenden Schrauben reduziert sich das gesamte Investitionsvolumen. Da die Prozesse Bohren und Gewindeschneiden entfallen, erübrigen sich die dafür notwendigen Werkzeuge ebenso wie das bei metrischen Gewinden erforderliche Bearbeitungszentrum und die Waschanlage für die Verschraubstellen.

Gleiches gilt für Pumpen und Entsorgungstechnik für die Bohremulsion sowie die Messmittelbeschaffung zur Lehrenhaltigkeitsprüfung metrischer Gewinde. Wegen ihrer trilobularen Schaftform erzeugen die Schrauben niedrige Furchmomente. IhreRadiusprofilform bewirkt eine geringe Materialverdrängung und verringert die Umformarbeit. Insgesamt liegen so die Furchmomente um bis zu 50 Prozent unter denen herkömmlicher Produkte.