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Elektromobilität Verbundprojekt „Autoples" für Park- und Ladesysteme

| Autor / Redakteur: konstruktionspraxis/Monika Zwettler / Thomas Günnel

Im neuen Verbundprojekt „Autoples – Automatisiertes Parken & Laden von Elektrofahrzeug-Systemen" im Spitzencluster Elektromobilität Süd-West entstehen automatische Park- und Ladesysteme, mit deren Hilfe Elektrofahrzeuge Standzeiten effizient nutzen und so den Nutzerkomfort verbessern sollen.

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Zukunftsvision: Energie-Plus-Parkturm mit Autoples-System.
Zukunftsvision: Energie-Plus-Parkturm mit Autoples-System.
(Grafik: Prof.-Johann-Tomforde)

Im Zentrum des Projektes Autoples steht die Erforschung eines marktfähigen, nutzerorientierten, energieeffizienten, technologisch und ökonomisch zukunftsweisenden Park- und Ladesystems. Im Verbundprojekt haben sich vier kleine und mittelständische Unternehmen und eine Forschungseinrichtung zusammengeschlossen. Sie untersuchen unter anderem Fahrbetriebs- und Parkgewohnheiten typischer Elektroauto-Benutzer, Möglichkeiten für das autonome und koordinierte Bewegen von Elektrofahrzeugen, geeignete automatisierte Ladetechniken und sicherheitsrelevante Themen. Die fünf Verbundpartner wollen die dafür nötigen Steuerungs- und Ladesysteme erforschen und zugleich passende Geschäftsmodelle entwickeln.

Der Turm für automatisiertes Parken & Laden von Elektrofahrzeugen ist als „E-Carsharing-Tower“ geplant.
Der Turm für automatisiertes Parken & Laden von Elektrofahrzeugen ist als „E-Carsharing-Tower“ geplant.
(Grafik: Prof.-Johann-Tomforde)

Innovationen und Perspektiven

Die unterschiedlichen Autoples-Konzepte für automatisiertes Ein- und Ausparken von Elektroautos kommen mit geringen Grundinstallationskosten aus und lassen sich sukzessive mit wachsender E-Auto-Zulassungsdichte in verschiedenen Parkeinrichtungen erweitern. Auch das automatisierte, bedarfsgerechte Laden in einem von Kunden vorgegebenen Zeitfenster mit günstig verfügbarem Strom aus regenerativer Energie ist Teil dieser Konzepte.

Gefördert vom BMBF

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen des Spitzenclusters „Elektromobilität Süd-West“ über zweieinhalb Jahre mit 2,3 Millionen Euro. Die Rolle des Verbundkoordinators obliegt dem neu formierten Stuttgarter Unternehmen Trans Energy Partners GmbH. Weiterhin beteiligt sind die Unternehmen CTC cartech company GmbH aus Böblingen, FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie, Otto Wöhr GmbH aus Friolzheim und die Conductix-Wampfler GmbH aus Weil am Rhein.

Elektroautos: Marktübersicht 2013

Bildergalerie mit 41 Bildern

Der Projektstart erfolgte bereits im Januar 2013. Zum Projektende im Juni 2015 wollen die beteiligten Unternehmen auf Basis von konkreten Einsatzszenarien zukunftsfähige und realisierbare Lösungen präsentieren und diese anhand von Demonstratoren veranschaulichen.

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