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Mahle Verhandlungen über Mahle-Arbeitsplätze

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Geschäftsführung und Betriebsrat von Mahle sowie die Gewerkschaft IG Metall haben am Freitag, 12.11., über die Zukunft der Arbeitsplätze an den deutschen Standorten verhandelt.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Beim Autozulieferer Mahle ist am Freitag, 12.11., über die Zukunft der Arbeitsplätze an den deutschen Standorten verhandelt worden. Ein Sprecher der IG Metall ging davon aus, dass es an diesem Tag keine Einigung geben werde. Geschäftsführung und Betriebsrat des Stuttgarter Unternehmens sowie IG Metall seit Monaten über ein Restrukturierungsprogramm, das ursprünglich den Abbau von 650 Arbeitsplätzen vorsah.

Die Gewerkschaft geht aber davon aus, dass in Deutschland mittelfristig etwa 2.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Die Geschäftsleitung unter Führung von Heinz K. Junker bestreitet solche Pläne. Am Donnerstagabend demonstrierten in Markgröningen (Kreis Ludwigsburg) 2.000 Menschen für den Erhalt des dortigen Kolben- und Zylinderwerkes. Von dort wurden bereits 400 Stellen nach Polen verlagert.

Heute arbeiten rund 1.000 Beschäftigte in Markgröningen, die IG Metall rechnet aber mit der Streichung von weiteren 300 bis 400 Stellen im Jahr 2006, weil dann ein großer Auftrag auslaufe. Dadurch könnte das gesamte Werk bedroht sein, befürchteten die Demonstranten.

Bereits am 12. Oktober hatten 5.000 Mahle-Mitarbeiter an verschiedenen deutschen Standorten gegen Arbeitsplatzabbau demonstriert. Der Kolbenspezialist beschäftigte Mitte 2004 weltweit 33.855 Menschen, davon in Deutschland 9.421.