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Schuler Verlagerung ins Ausland

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Der Umformspezialist Schuler will seine Kapazitäten in Brasielien und in China ausbauen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der Umformspezialist Schuler ordnet seine Strukturen neu. So sollen die Produktlinien innerhalb der einzelnen Konzerngesellschaften eigenständige Geschäftseinheiten bilden und als Profit Center geführt werden. Gleichzeitig wird eine zentrale Vertriebsorganisation für die Automobil- und Zulieferindustrie etabliert, mit der Schuler rund 75 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet.

Zudem soll ab Herbst die Kosten um 25 Millionen Euro gesenkt werden. Neben einer verstärkten Beschaffung von Teilen in den EU-Beitrittsländern will das Göppinger Unternehmen die Standorte in Brasilien und China ausbauen. Der wichtigste Exportmarkt der in São Paulo hergestellten Anlagen war in den vergangenen Jahren Nordamerika.

Zukünftig sollen diese Kapazitäten verstärkt auch für den Export nach Asien und Europa genutzt werden. Auch am Standort Shanghai – ein Joint-venture, an dem Schuler mit 80 Prozent die Mehrheit hält – soll der Anteil der Fertigung und Montage vor Ort erhöht werden. Als Folge der Maßnahmen deutete das Unternehmen "Kapazitätsanpassungen an den deutschen Standorten" an und machte die Größenordnungen abhängig von den Verhandlungen mit den Betriebsräten.