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Neue Mobilität Viavan startet Ridesharing-Dienst in Amsterdam

Redakteur: Svenja Gelowicz

Viavan, ein Joint Venture von Mercedes-Benz Vans und dem US-Start-up Via, startet seinen On-Demand Ridesharing-Dienst in Amsterdam. Die niederländische Hauptstadt ist damit die erste Stadt in Europa – weitere sollen folgen.

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Viavan startet App-basierten On-Demand Ridesharing-Dienst in Amsterdam.
Viavan startet App-basierten On-Demand Ridesharing-Dienst in Amsterdam.
(Bild: Daimler AG)

Fahrgäste fordern ihre Mitfahrmöglichkeit per App an, ein Algorithmus des New Yorker Start-ups Via findet einen Mercedes-Benz-Van, das am besten zum jeweiligen Fahrtziel passt, und berechnet die Mitfahrrouten ohne Umwege: das ist der Ridesharing-Dienst Viavan, der heute in Amsterdam startet.

Diese Technologie ermöglicht es, Fahrten zu poolen, also ohne langwierige Umwege und Verzögerungen Passagiere mit ähnlichem oder gleichem Reiseziel gemeinsam zu befördern. Im September vergangenen Jahres haben Mercedes-Benz Vans und Via das Joint Venture Viavan gegründet.

Moia bekommt Konkurrenz

Weitere Städte sollen nun folgen, darunter Berlin und London, die abhängig von finalen Genehmigungen bald ebenfalls an den Start gehen können. Das bedeutet auch, dass die VW-Mobilitätstochter Moia Konkurrenz bekommt. Diese bauen gerade ihren Testbetrieb in Hannover aus – die Flotte solle von 20 auf 35 Fahrzeuge nahezu verdoppelt, die Anzahl der Testnutzer „sukzessive erhöht“ werden. Derzeit nutzten knapp 2.000 Tester den Moia-Service.

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