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T-Systems Virtuelles Projekthaus im Web

| Redakteur: Claus-Peter Köth

Zusammen mit Technologiepartnern wie Microsoft und Intel hat T-Systems eine Art virtuelles Projekthaus für die „schlanke Entwicklung“ aufgebaut.

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Entstanden ist Platon (Platform for Orchestrated Engineering Networks), ein neues und kompaktes Konzept für die Zusammenarbeit zwischen mehreren OEM und Zulieferern. Die Funktionsweise: Vor einer Online-Besprechung sehen die Mitarbeiter auf ihrem Platon-PC über firmenübergreifende Präsenzinformationen, ob ihr Ansprechpartner gerade zu erreichen ist und kontaktieren ihn über eine Chatfunktion. Meldet er sich, bauen die Mitarbeiter wahlweise eine Sprach- oder Videoverbindung auf. Die Partner können gemeinsam an ihrem Bildschirm Dokumente und Bilder ansehen und sie bearbeiten.

Kommunikationsprozesse ohne Medienbrüche

Auch mit mehreren Teilnehmern sind solche Kommunikationsprozesse ohne Medienbrüche möglich. Bei Bedarf lassen sich auch nur über Handy erreichbare Mitarbeiter in die Online-Besprechung einbeziehen. Der gesamte Kommunikationsprozess mit allen Sprach-, Bild- und Daten-Kanälen wird an nur einem Gerät, auf einer einzigen Oberfläche abgewickelt.

Eine neue ICT-Infrastruktur benötigen die Unternehmen für Platon nicht. T-Systems stellt aus einem Baukasten die Standardelemente zusammen und rüstet das virtuelle Projekthaus mit allen Client-Arbeitsplätzen betriebsfertig aus. Somit müssen sich die Entwicklungspartner zunächst nicht auf einen gemeinsamen Standard einigen. Neue Mitglieder lassen sich jederzeit in das Netzwerk einbinden.

Sichere feste und mobile Netzverbindungen

Als „Trusted Third Party“ stellt der ICT-Dienstleister außerdem alle Elemente für das Rechte-Management zur Verfügung. Dazu gehören sichere feste und mobile Netzverbindungen, der „Projekthausschlüssel“ (USB-Stick mit persönlichem Zertifikat) sowie die signierte Client-Software. Die Kunden können ein Projekthaus kaufen oder wahlweise einen Raum für die Projektdauer mieten.

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