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Zulieferer Voestalpine: Automotive-Großauftrag in den USA

| Redakteur: Jens Scheiner

Der Voestalpine-Konzern hat von einem deutschen Premium-Automobilhersteller einen 500-Millionen-US-Dollar-Auftrag erhalten. Dafür investiert das Unternehmen rund 60 Millionen US-Dollar an zwei Standorten in Amerika.

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Das Voestalpine Automobilkomponentenwerk in Cartersville, Georgia soll für rund 50 Millionen US-Dollar erweitert werden.
Das Voestalpine Automobilkomponentenwerk in Cartersville, Georgia soll für rund 50 Millionen US-Dollar erweitert werden.
(Bild: Voestalpine)

Bis 2020 will der Technologie- und Industriegüterkonzern Voestalpine seinen Umsatz im NAFTA-Raum von aktuell 1,2 auf drei Milliarden Euro ausweiten. Mit einem neuen 500-Millionen-US-Dollar-Auftrag für seine Automotive-Sparte ist das Unternehmen diesem Ziel nun einen weiteren Schritt näher gekommen. Um den Großauftrag eines deutschen Premium-Automobilherstellers umsetzen zu können, investiert Voestalpine mehr als 60 Millionen US-Dollar in zwei US-Standorte.

Dritte Ausbaustufe in Cartersville

Der Hauptteil des Investitionsvolumens – rund 50 Millionen US-Dollar – fließt nach eigenen Angaben in den weiteren Ausbau des Automobilkomponentenwerks in Cartersville, Georgia. Das Werk wurde seit der Eröffnung 2014 laufend erweitert. Mit Abschluss der zweiten Ausbaustufe im kommenden Jahr beschäftigt das Unternehmen dort künftig 220 Mitarbeiter. Infolge des aktuellen Auftrages steht nun die bereits dritte Erweiterung des Standortes bevor: Bis 2018 plant das Unternehmen vor Ort die phs-Technologie weiter auszuweiten, zudem sind eine Reihe neuer Pressen- und Assembly-Anlagen für Automobilkomponenten geplant. Insgesamt entstehen zukünftig 150 weitere Arbeitsplätze. Der Zielumsatz des Unternehmens soll bis 2020 bei annähernd 200 Millionen US-Dollar liegen.

Neue Automotive-Produktion in Birmingham

Weitere 11 Millionen US-Dollar investiert der Zulieferer in einen neuen Automotive-Standort in Birmingham, Alabama. Auf einem angemieteten, 5.000 m2 großen Areal wird eine bereits bestehende Halle mit mehreren automatisierten Assembly-Anlagen für Automobilkomponenten ausgestattet. Mit dem Bau der Anlagen wird im ersten Quartal 2017 begonnen, der Produktionsstart ist für September 2017 geplant. Im Vollbetrieb bietet die Niederlassung in Birmingham 42 neue Arbeitsplätze.

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