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Produktion Voestalpine erhält Auftrag über 250 Millionen Euro

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Der österreichische Stahlhersteller Voestalpine hat einen Auftrag über 250 Millionen Euro erhalten. Er umfasst Struktur- und Außenhautteile für einen europäischen OEM.

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Ab Sommer 2017 entstehen am Voestalpine-Standort in Schwäbisch Gmünd/Baden-Württemberg Struktur- und Außenhautteile für Sportwagen und Elektrofahrzeuge.
Ab Sommer 2017 entstehen am Voestalpine-Standort in Schwäbisch Gmünd/Baden-Württemberg Struktur- und Außenhautteile für Sportwagen und Elektrofahrzeuge.
(Bild: Voestalpine)

Der österreichische Stahlhersteller Voestalpine hat einen Auftrag über 250 Millionen Euro von einem europäischen Premium-OEM erhalten. Ab Sommer dieses Jahres werden am deutschen Standort in Schwäbisch Gmünd/Baden-Württemberg Struktur- und Außenhautteile für 300.000 Sportwagen und Elektrofahrzeuge gefertigt. Auf der so genannten „Phs Directform“-Anlage fertigt Voestalpine pressgehärtete, höchstfeste und korrosionsbeständige Karosserieteile aus verzinktem Stahlband in einem Prozessschritt.

Neben einbaufertigen Komponenten sollen künftig auch Karosserie-Module nach Kundenwunsch entstehen. Für den Auftrag investiert das Unternehmen weitere 13 Millionen Euro in eine neue Fertigungshalle mit mehreren Rohbauzellen und einer Assembly-Anlage. Die Bauarbeiten sollen bis Juli dieses Jahres abgeschlossen sein. Zu den bereits beschäftigen 650 Mitarbeitern will Voestalpine weitere 40 einstellen.

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