Elektronik Volkswagen entwickelt selbstlernende Navigation

Redakteur: Wolfgang Sievernich

Volkswagen hat eine Navigationsfunktion entwickelt, die wiederkehrende Strecken automatisch speichert und sie auf Verkehrsstörungen prüft. Auch bei deaktiviertem Navigationsmodus schlägt das System Ausweichrouten vor.

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Wiederkehrende Fahrten merkt sich die Funktion „Häufigste Routen" und schlägt trotz inaktivem Navi alternative Strecken vor.
Wiederkehrende Fahrten merkt sich die Funktion „Häufigste Routen" und schlägt trotz inaktivem Navi alternative Strecken vor.
(Bild: Volkswagen)

Wer mit dem Auto auf dem Weg zur Arbeit ist, benötigt in der Regel kein aktives Navigationsgerät. Staus und Baustellen erschweren vielen Pendlern die alltägliche Fahrt zum Arbeitsplatz. Wer würde sich da nicht unaufgefordert über Alternativrouten freuen? Volkswagen hat nun mit „Häufigste Routen" eine selbstlernende Navigationsfunktion entwickelt, die sich automatisch wiederkehrende Strecken merkt und sie auf Verkehrsstörungen prüft. Auch bei deaktivierter Zielführung schlägt das Gerät eine alternative Route vor.

Sobald eine Strecke einmal gefahren wurde, ist sie gespeichert. Fortan werden bis zu drei der häufigsten Routen im Infotainmentsystem aufgelistet – und das sogar abhängig vom Wochentag und der Uhrzeit. Aktiviert der Fahrer die Überwachung einer vorgeschlagenen Strecke läuft die Navigation im Hintergrund – und das auch dann, wenn der Fahrer die ursprüngliche Route zum Ziel variiert. Akustische Hinweise bleiben aus. Erst bei Verkehrsstörungen auf der Route meldet sich das System mit entsprechen Hinweisen zur automatischen Stauumfahrung „zu Wort". Routinefahrten sollen damit entspannter und zeitlich berechenbarer werden. Erhältlich ist die neue Funktion serienmäßig in den Volkswagen-Radio-Navigationssystemen „Discover Media" und „Discover Pro" der aktuellen Generation.

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