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Motorenwerk Volkswagen eröffnet 100. Werk

| Autor / Redakteur: ampnet/Jens Riedel/Thomas Günnel / Thomas Günnel

Volkswagen hat am 15. Januar in Mexiko das 100. Werk des Konzerns eröffnet. Vorstandsvorsitzender Manfred Winterkorn und Staatspräsident Enrique Pena Nieto drückten gemeinsam den symbolischen roten Knopf, um die Motorenproduktion in Silao in Gang zu setzen.

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Volkswagen hat am 15. Januar sein 100. Werk eröffnet. Im Motorenwerk in Silao/Mexiko will der Konzern jährlich bis zu 330.000 Motoren fertigen. Im Bild: Der mexikanische Staatspräsident Enrique Peña begrüßt die Volkswagen-Mitarbeiter im Werk Silao.
Volkswagen hat am 15. Januar sein 100. Werk eröffnet. Im Motorenwerk in Silao/Mexiko will der Konzern jährlich bis zu 330.000 Motoren fertigen. Im Bild: Der mexikanische Staatspräsident Enrique Peña begrüßt die Volkswagen-Mitarbeiter im Werk Silao.
(Foto: Volkswagen)

Volkswagen fertigt in Silao künftig 1,8- und 2,0-Liter-Benzinmotoren. Die Montage in die Fahrzeuge erfolgt im 500 Kilometer entfernten Werk in Puebla, wo der Beetle und der Jetta gefertigt werden, sowie in Chattanooga/USA im Passat-Werk.

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Bis zu 330.000 Motoren jährlich geplant

500 Millionen US-Dollar (circa 376 Millionen Euro) hat der Konzern in Silao investiert – weitere fünf Milliarden sollen in den kommenden drei Jahren folgen. Die Gesamtgröße des VW-Werksgeländes beläuft sich auf 60 Hektar. Im Industriegebiet Inland Port in Silao haben sich bereits mehrere Automobilunternehmen angesiedelt. Mit zunächst 400 und Ende des Jahres 2013 geplanten 700 Arbeitern will Volkswagen in der sechs Hektar großen Fabrik bis zu 330.000 Motoren pro Jahr fertigen. Der größte Teil der Komponenten stammt von Zulieferern aus Kanada, den USA und Mexiko. Zehn Prozent steuert das ungarische Audi-Werk bei: Der EA 888 genannte TSI-Motor ist eine Entwicklung der Ingolstädter und wurde in seiner jetzt dritten Entwicklungsstufe für Volkswagen angepasst.

Staatspräsident Nieto dankte Volkswagen für das Vertrauen. Das Unternehmen sei in den vergangenen Jahrzehnten ein Teil der mexikanischen Geschichte geworden. Viele Familien seien mittlerweile über Generationen mit der Marke verbunden, insbesondere natürlich mit dem Käfer, der in Mexiko selbst als Taxi Karriere machte. Der „Vocho“ oder „Vochito“, wie ihn die Einheimischen liebevoll nennen, gehört im Land immer noch zum täglichen Straßenbild.

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