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Automobilsalon Genf 2014 Volkswagen T-Roc: SUV im Golf-Format

Redakteur: Thomas Günnel

Am Messevorabend des Genfer Automobilsalons präsentiert Volkswagen traditionell seine Highlights. Eines davon ist der T-Roc: Eine SUV-Studie unterhalb des Tiguan im Golf-Format die einen Ausblick auf eine mögliche SUV-Baureihe gibt und sich nach Aussagen von Volkswagen nicht nur für den „Urban Jungle“ eignet.

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Der Volkswagen T-Roc ist eine SUV-Studie im Golf-Format die einen Ausblick auf eine mögliche SUV-Baureihe gibt. Der Automobilhersteller präsentierte das Konzeptfahrzeug auf dem Automobilsalon in Genf.
Der Volkswagen T-Roc ist eine SUV-Studie im Golf-Format die einen Ausblick auf eine mögliche SUV-Baureihe gibt. Der Automobilhersteller präsentierte das Konzeptfahrzeug auf dem Automobilsalon in Genf.
(Foto: Volkswagen)

Das in Genf präsentierte Concept Car basiert auf dem Modularen Querbaukasten und folgt einer neuen Design- und Interieur-Linie. Das Mittelteil des Daches besteht aus zwei Hälften, die sich mit wenigen Handgriffen abnehmen lassen. Der T-Roc ist 4.179 mm lang, 1.831 mm breit und 1.501 mm hoch und wiegt 1.420 kg. Angetrieben wird das Konzeptfahrzeug von einem 2.0-Liter Turbodieselmotor mit 135 kW/184 PS mit 380 Newtonmetern. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt damit 210 km/h, von 0 auf 100 km/h vergehen laut Hersteller 6,9 Sekunden. Den Durchschnittsverbrauch beziffert Volkswagen mit 4,9 l/100 km (129 g/km CO2). Die Kraftverteilung zum variablen Allradantrieb übernimmt ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Drei Antriebsmodi stehen zur Verfügung: „Street", „Offroad" und „Snow". Je nach Modus verändern sich die Parameter des Allradantriebs, des Motors, des 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebes, des ABS und der Bergan- und Bergabfahrhilfe.

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Vollständige LED-Beleuchtung

Markant ist der mit großen, wabenförmigen Öffnungen gestaltete 3D-Kühlergrill – ein neues und dominantes Design-Element, hoch und breit in der Mitte, schmal auslaufend zu den Seiten. Nach oben ist der Grill eingefasst durch eine schwarz glänzende Leiste, seitlich begrenzt von LED-Doppelscheinwerfern und nach unten eingerahmt von einer Traverse in Aluminiumoptik. Diese zu den Seiten hin schmaler werdende Traverse ist mehr als nur ein Zierelement: außen beherbergt sie das LED-Tagfahrlicht und die LED-Blinker – beim Blinken wird das weiße Tagfahrlicht zum orangen Blinklicht. Ist nur das Tagfahrlicht aktiv, wird automatisch jeweils ein LED-Lichtpunkt in der Mitte der Doppelscheinwerfer zugeschaltet. Das Abblendlicht bilden die äußeren LED-Scheinwerfer. Beim Aktivieren des Fernlichtes schalten sich die innen daneben angeordneten LED-Scheinwerfer hinzu.

Bewegliche Frontkamera fürs Gelände

Zwischen dem Kühlergrill und dem unteren Lufteinlass befinden sich große runde Scheinwerfermodule. Jeder der zwei Rundscheinwerfer besitzt in der Mitte eine Leiste aus drei LEDs; sie bilden die Nebelscheinwerfer. Über dieser Leiste befindet sich eine Power-LED, die die Funktion eines schwenkbaren Suchscheinwerfers übernimmt. Unter der Leiste aus drei LEDs ist zudem eine bewegliche Kamera integriert. Sobald der Fahrer den Offroad-Modus aktiviert, kann er die Suchscheinwerfer und die Kameras zuschalten. In diesem Fall folgen Power-LEDs und Kameras dem Lenkwinkel des T-Roc und übertragen Umgebungsbild auf ein großes, herausnehmbares Tablet in der Mittelkonsole. Auf diesem Tablet ist ebenfalls das rückwärtige Bild der Heckkamera sichtbar.

Mobile Ausstattungselemente

Der Innenraum wurde neu konzipiert. Neu ist auch die Klimabedienung. Sie verfügt über eine „körperbezogene“ Bedienlogik, über die sich eine individuell „gefühlte Temperatur“ – also nicht allein der Luftstrom – für unterschiedliche Körperregionen einstellen lässt. Die Bedienung, Statusanzeigen und Klimafunktionen an Bord des T-Roc sind vollständig digital. Als Kombiinstrument kommt ein 12,3 Zoll großes Farbdisplay zum Einsatz. Je nach Fahrmodus zeigt es ein auf die Situation abgestimmtes Farb- und Informationsspektrum. So ändert sich das km/h-Band des Tachodisplays im Modus „Offroad" zum Beispiel von 260 auf 80 km/h. Das herausnehmbare Tablet dient außerdem als Touchscreen für das Infotainmentsystem. Es ist frei konfigurierbar und analog zum Kombiinstrument vor dem Fahrer, ändert sich auch im Tablet je nach Fahrmodus das Farb- und Informationsspektrum. Das Tablet vereint außerdem die Steuerung der im Innenspiegelträger integrierten HD-Kamera, die sowohl nach draußen als auch in den Innenraum filmen kann.

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