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Wirtschaft Volkswagen-Zuliefersparte will Komponentenfertigung hochfahren

| Autor / Redakteur: dpa / Svenja Gelowicz

Der ohnehin laufende Teilbetrieb der Zuliefersparte soll erweitert werden, um die Versorgung chinesischer Produktionen sicherzustellen. Das gilt vor allem für einige deutsche Standorte.

Volkswagens Zuliefersparte Komponente will die Produktion nach Ostern ausweiten.
Volkswagens Zuliefersparte Komponente will die Produktion nach Ostern ausweiten.
(Bild: Volkswagen )

Der Volkswagen-Konzern will die Produktion in seinen Zulieferwerken nach Ostern wieder stärker anlaufen lassen. In einigen Werken der Komponentenfertigung solle vom kommenden Dienstag an der ohnehin laufende Teilbetrieb erweitert werden, um die Versorgung der chinesischen Produktionswerke sicherzustellen, teilte VW am Mittwoch (8. April) in Wolfsburg mit. Davon seien insgesamt 1.700 Mitarbeiter an den Standorten Braunschweig, Kassel, Salzgitter, Chemnitz und Hannover betroffen.

Darüber hinaus ruhe die Produktion sowohl in den übrigen Bereichen der Komponente – wie die Zuliefersparte im Konzern heißt – als auch in den Fahrzeugwerken. Nach Ostern sei mit weiteren Details zu rechnen, welche Werke wann wieder hochlaufen können. Volkswagen hatte bis Ende kommender Woche, also bis zum Wochenende des 19. April, den größten Teil der Werke in Europa stillgelegt.

„Lieber ein Fahrzeug weniger“

„Der Schutz und die Gesundheit unserer Beschäftigten haben Priorität“, sagte der für das Tagesgeschäft der Marke VW zuständige Manager Ralf Brandstätter. „Im Zweifel produzieren wir lieber ein Fahrzeug weniger, als irgendwo ins Risiko zu gehen“, ergänzte Betriebsratschef Bernd Osterloh. Unternehmen und Gesamtbetriebsrat hätten in einer Betriebsvereinbarung klare Regeln und Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten festgeschrieben, hieß es.

So will VW frühzeitig Schutzmaßnahmen treffen, um Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus zu vermeiden. In allen Bereichen gelten demnach Mindestabstände und erhöhte Hygienestandards. Wo Abstände von anderthalb Metern nicht möglich seien, erhielten alle Beschäftigten geeignete Schutzausrüstung.

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