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Fräger Vom Suzuki zum Elektroauto

| Redakteur: Dipl.-Ing. Edgar Schmidt

Die Fräger Gruppe startet im Juni 2010 den Verkauf des Stromos. Der Automobilzulieferer will mit dem auf Elektroantrieb umgerüsteten Suzuki Splash in die Riege der E-Autoanbieter eintreten.

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Der Elektroantrieb bringt immer mehr neue Player in die Riege der Fahrzeughersteller. Ein Beispiel dafür ist die Fräger-Gruppe, ein Unternehmen, dass sich eigentlich mit der Herstellung von Motor-, Getriebe- und Achsenkomponenten sowie Metallteilen für die Förder- und Wehrtechnik beschäftigt.

Ende Mai 2010 hat Fräger die Straßenzulassung für den Stromos bekommen, einem auf Elektroantriebumgebauten Suzuki Splash. Umrüster ist die zur Fräger-Gruppe gehörende German E-Cars aus dem Nordhessischen Grebenstein. Der Elektroantrieb ist eine Eigenentwicklung des Zulieferers.

Lithium-Ionen-Akkus sollen dem Kleinwagen eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern pro Batterieladung ermöglichen. Für den Ladevorgang ist lediglich eine gewöhnliche Haushaltssteckdose notwendig. Eine Komplettladung dauert laut Fräger etwa 6 Stunden.

Der Preis des Stromos liegt bei stolzen 41.990 Euro. Deshalb peilt das Unternehmen in erster Linie nicht Privatkunden sondern Groß-Unternehmen und Institutionen wie Energieversorgungsbetriebe, Stadtwerke, sowie Carsharing-Unternehmen und Flughafenbetreiber an. Erste Kunden sind Stadtwerke sowie die Modellregionen in Deutschland.

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