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Investition VW investiert in Südamerika-Strategie

| Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Volkswagen investiert 560 Millionen Euro in die Fertigung eines neuen SUVs im argentinischen Pacheco. Dies soll Teil der Strategie „Transform 2025+“ sein, mit der der Konzern das Geschäft auf den Weltmärkten neu aufstellen und die Verantwortung an die Regionen übertragen will.

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Argentiniens Präsident Maurico Macri zu Gast im Volkswagen Werk Pacheco: Der Konzern investiert in den nächsten fünf Jahren 560 Millionen Euro in den argentinischen Standort.
Argentiniens Präsident Maurico Macri zu Gast im Volkswagen Werk Pacheco: Der Konzern investiert in den nächsten fünf Jahren 560 Millionen Euro in den argentinischen Standort.
(Bild: VW)

VW bringt seine Südamerika-Strategie weiter voran. Der Konzern will in den kommenden fünf Jahren rund 560 Millionen Euro in die Fertigung eines neuen SUVs zu investieren, heißt es in einer Mitteilung von Samstag (11. November). Ab 2020 soll der Standort im argentinischen Pacheco den gesamten südamerikanischen Kontinent mit dem neuen Modell beliefern. Zudem sollen dadurch 2.500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Schwarze Zahlen in Südamerika bis 2020

Bis 2020 sollen in Südamerika 20 neue Modelle auf Basis des Modularen Querbaukastens (MQB) anlaufen, darunter eine vollständig erneuerte Pick-up-Modellreihe und weitere SUVs. Bei einer positiven Gesamtentwicklung könnte Volkswagen bis dahin in Südamerika nach eigenen Angaben wieder schwarze Zahlen schreiben.

Laut VW wurden im Oktober rund 36.000 Fahrzeuge an Kunden übergeben – das entspreche einem Plus von mehr als 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Wesentliche Impulsgeber dieser positiven Entwicklung seien Brasilien und Argentinien. Hier sei besonders das Kleinwagensegment mit dem Gol und Voyage stark gewachsen.

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