CeBIT 2014

VW Konzern zeigt umfangreiche Präsenz auf Computermesse

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Modulares Infotainment

Mit der zweiten Generation des Modularen Infotainmentbaukasten (MIB) können Kunden in Kürze im neuen Polo optional die Funktion „MirrorLink“ (in Verbindung mit den Infotainmentsystemen „Composition Media" und „Discover Media") ordern. Damit ist es künftig möglich, auf dem Smartphone angezeigte Inhalte und Funktionen via Touchscreen des Polo-Infotainmentsystems darzustellen und zu bedienen. Um eine Ablenkung des Fahrers zu vermeiden, werden während der Fahrt ausschließlich speziell applizierte Apps nutzbar sein. Volkswagen wird dabei zum Beispiel Apps anbieten, die neben den Geokoordinaten aus dem Navigationsgerät auch auf Fahrzeugdaten wie Drehzahl, Geschwindigkeit und Tankinhalt zugreifen können. Apps ohne direkten Fahrzeugbezug wie Internet-Radio oder Nachrichtendienste können ebenfalls genutzt werden, wenn sie MirrorLink unterstützen. Um die Empfangsqualität zu verbessern und gleichzeitig die Strahlung des Handys zu reduzieren, kann das Smartphone drahtlos – über die Mobiltelefonschnittstelle „Comfort" –mit der Außenantenne des Polo verbunden werden. Dabei genügt es, das Telefon vorn in ein Ablagefach der Mittelkonsole einzustecken. Das Aufladen erfolgt über einen USB-Stecker.

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Darüber hinaus zeigt Volkswagen in Hannover das noch leistungsstärkere Infotainmentsystem „Discover Pro". Dieses präsentiert sich in der neuesten Generation mit zusätzlichen Features wie beispielsweise einer höheren Performance in der Routenberechnung, einem erweiterten Car-Net Dienstepaket (u.a. Google Online Ziele, Verkehrsfluss- und Kraftstoffpreisinformationen an Tankstellen) sowie der Möglichkeit, zwei Telefone gleichzeitig zu betreiben.

Die Gestensteuerung kommt

Dass die futuristisch klingende Steuerung per Gesten auch im Auto Einzug hält, demonstriert Volkswagen ebenfalls auf der CeBIT. Ein spezielles Simulations-Cockpit zeigt den Stand der Entwicklung einer gesten-basierten Steuerung des Infotainmentsystems. Die derzeitige Touchscreenbedienung, die Volkswagen mit dem RNS 510 umgesetzt hat, wird um eine berührungslose Gestiksteuerung erweitert, so dass ausgewählte Infotainment-Funktionen wie Menübedienung und Mediensteuerung angesteuert werden können. Ein Highlight bei dieser Zukunftsversion: ein 3D-Bild der bedienenden Hand wird auf dem Fahrzeug-Display dargestellt, der Nutzer sieht direkt, was die Technik erfasst.

Selbstfahrendes Kurierfahrzeug

Als Zukunftsvision präsentiert Volkswagen Nutzfahrzeuge das Forschungsfahrzeug eT!. Es zeigt beispielhaft das momentan maximal machbare Technologie-Niveau für Elektrofahrzeuge im gewerblichen Bereich. eT! ist dabei genau auf die künftigen Kundenbedürfnisse zugeschnitten: Insbesondere die Möglichkeit, den Wagen teilautomatisch und elektrisch in den Innenstädten bewegen zu können, ist einzigartig. Das komplette Forschungsfahrzeug wurde in allen Details auf den spezifischen Einsatz als Zustell- respektive Kurierfahrzeug für den urbanen Bereich zugeschnitten. Funktionen wie „come to me", bei dem das Fahrzeug auf Knopfdruck des Fahrers selbstständig zum Fahrer kommt, oder „follow me", bei dem das Fahrzeug dem Fahrer quasi wie ein Schatten folgt. Dies sind nur zwei Beispiele aus dem Angebot neuester Fahrerassistenzsysteme.

Neben der Technologie spielt auf der CeBIT aber vor allem auch das Thema Recruiting eine wichtige Rolle, wie ein VW-Vertreter mitteilte. Letztlich wolle man Aufmerksamkeit für die Marke und das Unternehmen als Arbeitgeber schaffen. Die ausgestellten Produkte und Konzepte lockten dabei eine Vielzahl Interessierte an den Stand, unter denen sich bestimmt auch einige IT-Fachkräfte befanden.

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