Interview mit Andreas Renschler VW-Nutzfahrzeuge: „Wir setzen auf Offenheit“

Autor / Redakteur: Sven Prawitz / Thomas Günnel

Andreas Renschler führt den Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge bei Volkswagen. Im Exklusivinterview mit »Automobil Industrie « spricht er über die Zukunft des Nutzfahrzeugs und welche Entwicklungsansätze der VW-Konzern verfolgt.

Andreas Renschler führt den Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge bei Volkswagen. Im Exklusivinterview mit »Automobil Industrie « spricht er über die Zukunft des Nutzfahrzeugs und die Entwicklungsansätze des VW-Konzerns.
Andreas Renschler führt den Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge bei Volkswagen. Im Exklusivinterview mit »Automobil Industrie « spricht er über die Zukunft des Nutzfahrzeugs und die Entwicklungsansätze des VW-Konzerns.
(Bild: Scania)

Herr Renschler, wie sieht das Nutzfahrzeug im Jahr 2040 aus?

Wahrscheinlich werden wir in 25 Jahren viele Nutzfahrzeuge ohne Fahrer sehen. Die künstliche Intelligenz wird bis dahin wohl einen Entwicklungsstand erreicht haben, der vollautomatisiertes Fahren auch in komplexen Umgebungen ermöglicht. Es wird dann auch Trucks ohne Fahrerkabine geben. Im Zuge dieser Entwicklung werden sich bestehende Berufsbilder wandeln und neue Berufsfelder entstehen. Wir werden uns dann in einem Transportsystem bewegen, das sich durch vollkommene Vernetzung und ein hohes Maß an Effizienz auszeichnet. In der Digitalisierung des Transportwesens liegt der Schlüssel zu dieser Zukunft.

Welche digitalen Innovationen von VW Truck & Bus zeigen Sie auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge?

Die Digitalisierung wird zu fundamentalen Veränderungen in der Branche führen – und wir gestalten diese aktiv mit. Wir entwickeln uns vom klassischen Hersteller von Hardware mehr und mehr zum Anbieter von Transportlösungen. Dies ist ein revolutionärer Vorgang. Wir streben eine offene Plattform an, auf der unsere eigenen digitalen Lösungen zum Einsatz kommen, aber auch die Anwendungen Dritter zum Nutzen unserer Kunden. Mehr dazu können wir erst auf der IAA verraten. Sie dürfen aber gespannt sein!

Über den Autor

 Sven Prawitz

Sven Prawitz

Fachredakteur, »Automobil Industrie« und Next Mobility